Letter Rack. Trompe l’oeil Hindric Sebastian Sommar
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Hindric Sebastian Sommar – Letter Rack. Trompe l’oeil
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Im Zentrum liegt ein rotes Notizbuch mit goldgeprägtem Titel, das als optischer Anker dient. Um dieses Buch herum sind zahlreiche weitere Gegenstände angeordnet: Briefe in unterschiedlichen Zuständen – einige gefaltet und versiegelt, andere offen und mit handschriftlichem Text -, eine Schere, Schlüssel verschiedener Form und Größe, ein Kamm, eine Federkugel, Tintenfass, Nadeln, Faden, eine kleine Kiste, ein Glockenspiel und ein Almanach. Ein rotes Seil zieht sich in diagonalen Linien durch die Szene und verbindet einige der Objekte miteinander, was einen spielerischen, fast konstruierten Eindruck erweckt.
Die Anordnung suggeriert eine intellektuelle oder kreative Umgebung. Die Briefe deuten auf Korrespondenz hin, das Almanach auf Wissensdurst und Planung, die Federkugel und das Tintenfass auf Schriftstellerei. Der Kamm könnte für Ordnung und Pflege stehen, während die Schlüssel möglicherweise Zugang zu Wissen, Geheimnissen oder neuen Möglichkeiten symbolisieren.
Die Vielfalt der Gegenstände und ihre scheinbar zufällige Anordnung lassen Raum für Interpretationen. Es könnte sich um eine Darstellung eines Schreibtisches eines Gelehrten handeln, dessen Werkzeuge des Handwerks hier in einer Momentaufnahme festgehalten sind. Oder es ist eine Meditation über Kommunikation, Erinnerung und die Vergänglichkeit von Informationen. Die Verbindung der Objekte durch das rote Seil könnte auf die Vernetzung von Ideen und Erfahrungen hindeuten.
Die sorgfältige Wiedergabe der Texturen – des Holzes, des Papiers, des Metalls – verstärkt den realistischen Effekt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Details. Der Künstler scheint eine Wertschätzung für das Alltägliche auszudrücken und dem scheinbar Unbedeutenden eine gewisse Bedeutung zu verleihen. Die Komposition wirkt sowohl geordnet als auch chaotisch, was einen interessanten Spannungsbogen erzeugt.