St. Benedict and Bishop Donatus Gherardo Starnina (1398-1409)
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Gherardo Starnina – St. Benedict and Bishop Donatus
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Figur links trägt eine prunkvolle Bischofskleidung aus weißem Tuch, überzogen mit aufwendigen Stickereien in Blau, Grün und Gold. Ein goldener Ring ziert ihren Finger, und sie hält einen Stab – vermutlich ein Hirtenstab – fest in der Hand. Ihr Gesichtsausdruck ist ernst und von Würde geprägt; die Augen sind direkt und eindringlich.
Rechts davon steht eine ältere Mannfigur, gekleidet in ein dunkles, fast schwarzes Habit mit Kapuze. Sein Bart ist grau und dicht, das Haar kurz geschnitten. Auch er hält einen Stab, der jedoch deutlich länger und schlanker als der des Bischofs wirkt. Seine Haltung ist zurückhaltender, sein Blick etwas demütiger. Ein kleines, rotes Wappen oder Abzeichen ist auf seiner Brust zu erkennen, möglicherweise ein Hinweis auf seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ordensgemeinschaft.
Der Hintergrund besteht aus einem goldenen Schimmer, der durch feine Linien und Muster unterbrochen wird. Dieser goldene Hintergrund verstärkt die Aura von Heiligkeit und Erhabenheit, die von den beiden Figuren ausgeht. Der Boden ist ebenfalls in Gold gehalten, jedoch mit einem anderen, etwas strukturierteren Muster versehen.
Die Gegenüberstellung der beiden Männer wirft Fragen nach ihrer Beziehung zueinander auf. Die feierliche Kleidung des Bischofs deutet auf eine hohe kirchliche Autorität hin, während die schlichte Tracht des anderen Mannes eher auf ein Leben in Askese und Kontemplation schließen lässt. Möglicherweise symbolisiert das Bild die Verbindung zwischen weltlicher Macht und spiritueller Hingabe, oder es stellt zwei unterschiedliche Lebenswege innerhalb der christlichen Glaubenswelt gegenüber. Die Stäbe, die beide Männer tragen, könnten als Attribute ihrer jeweiligen Rollen interpretiert werden: der Hirtenstab des Bischofs steht für seine Leitungsfunktion, während der Stab des anderen Mannes vielleicht ein Zeichen seiner spirituellen Führung oder seines Wanderlebens ist.
Die strenge Formalität und die symbolische Bedeutung der Elemente lassen auf eine religiöse Auftragskunst schließen, deren Ziel es war, Glauben zu vermitteln und Respekt gegenüber den dargestellten Personen hervorzurufen. Die Farbgebung – das strahlende Weiß des Bischofs, das dunkle Schwarz des Mönchs und das leuchtende Gold des Hintergrunds – trägt maßgeblich zur Wirkung des Bildes bei und verstärkt die Kontraste zwischen den beiden Figuren.