The Burning of Troy with the Flight of Aeneas and Anchises François de Nomé (1593-1620)
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François de Nomé – The Burning of Troy with the Flight of Aeneas and Anchises
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Blick wird sofort auf eine Gruppe von Personen gelenkt, die inmitten des Feuers zu fliehen versuchen. Ein älterer Mann trägt einen Jüngeren auf seinem Rücken, ein Bild der Fürsorge und des Schutzes in einer ausweglosen Lage. Ihre Gestalten sind von einem goldenen Schein umgeben, was sie als zentrale Figuren der Erzählung hervorhebt.
Die Architektur im Hintergrund ist beeindruckend, aber zugleich vom Verfall gezeichnet. Säulen stürzen ein, Bögen brechen zusammen und Statuen scheinen in den Flammen zu schmelzen. Diese Elemente suggerieren nicht nur die Zerstörung einer Stadt, sondern auch den Untergang einer ganzen Epoche oder Kultur.
Ein weißes Pferd steht inmitten des Trubels, eine bizarre und beunruhigende Erscheinung. Es könnte sich um ein Symbol für Verrat oder Täuschung handeln, das in der Geschichte eine entscheidende Rolle spielt. Die Details sind fein ausgearbeitet: die Angst in den Augen der Tiere, die Verzweiflung auf den Gesichtern der Menschen, die Zerstörungswut des Feuers.
Die Komposition ist dynamisch und bewegt. Der Künstler hat es verstanden, ein Gefühl von Panik und Chaos zu erzeugen, das den Betrachter unmittelbar in die Ereignisse hineinzieht. Die Dunkelheit, die das Bild umgibt, verstärkt die Dramatik und verleiht der Szene eine fast apokalyptische Qualität.
Subtextuell scheint es sich um ein Werk zu handeln, das über die bloße Darstellung einer Zerstörung hinausgeht. Es könnte als Allegorie für den Untergang von Macht, Ruhm oder Idealen interpretiert werden. Die Flucht der beiden Männer symbolisiert möglicherweise die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Bewahrung des kulturellen Erbes angesichts unüberwindlicher Widrigkeiten. Das Bild regt zum Nachdenken über Vergänglichkeit, Opferbereitschaft und die menschliche Fähigkeit zur Widerstandsfähigkeit an.