Isac Rothovius (1572-1652) * Jochim Neiman (1600-1673)
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Jochim Neiman (Attributed) – Isac Rothovius (1572-1652)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der dargestellte Herr ist von hohem Alter geprägt: tiefe Falten ziehen sich über seine Stirn und Wangen, die Haut weist deutliche Zeichen der Zeit auf. Sein Haar ist silbergrau und fällt in dünnen Strähnen herab, während ein langer, weißer Bart sein Kinn bedeckt. Dieser Bart verleiht ihm eine würdevolle Ausstrahlung und unterstreicht seinen hohen Rang oder sein Alter.
Besonders auffällig ist die Rüsche am Hals des Mannes. Diese kunstvoll gearbeitete Zierde aus Stoff deutet auf einen gewissen sozialen Status hin; sie war ein beliebtes Accessoire in der damaligen Zeit, das Reichtum und Geschmack demonstrierte. Die dunkle Kleidung, vermutlich eine Jacke oder Robe, bildet einen starken Kontrast zu dem hellen Haar und Bart des Mannes und lenkt die Aufmerksamkeit auf sein Gesicht.
Der Hintergrund ist düster gehalten und besteht aus einem diffusen, fast schwarzen Farbton. Dies verstärkt den Eindruck von Tiefe und konzentriert das Auge noch stärker auf die Hauptfigur. Ein kleiner Schriftzug im oberen Bildbereich scheint eine Datierung oder Widmung zu enthalten – „Aetat Suae Anno 1637“.
Die Haltung des Mannes ist aufrecht, aber nicht steif. Seine rechte Hand ruht leicht auf seiner Brust, was einen Eindruck von Ruhe und Selbstbeherrschung vermittelt. Ein Ring am Finger deutet ebenfalls auf Wohlstand hin.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der ein langes Leben hinter sich hat und dessen Weisheit und Erfahrung durch die Falten im Gesicht zum Ausdruck kommen. Die Datierung lässt Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der Entstehung zu und könnte Hinweise auf seine Lebensumstände oder seinen sozialen Kontext geben. Insgesamt wirkt das Bild von einer gewissen Würde und einem Hauch Melancholie geprägt, was typisch für Porträts dieser Epoche ist.