Landscape with the Fall of Icarus Joos De Momper (1564-1635)
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Joos De Momper – Landscape with the Fall of Icarus
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Im oberen Bildbereich fällt der Blick unweigerlich auf eine fallende Gestalt, die in einem Strahl aus Licht zu schweben scheint. Sie ist nicht der zentrale Fokus der Darstellung, sondern eher ein Detail inmitten einer vielschichtigen Szene.
Der Vordergrund ist durch eine Reihe von Alltagssituationen bevölkert. Ein Bauer sitzt auf einem Felsen und scheint in Gedanken versunken. Ein weiterer Mann zieht einen Wagen, der von zwei Pferden gezogen wird, über einen schmalen Pfad. Ein Schäfer kümmert sich um seine Herde. Diese Figuren wirken in ihre eigenen Beschäftigungen vertieft und scheinen die fallende Gestalt im Himmel kaum wahrzunehmen.
Die Darstellung ist von einer subtilen Ironie durchzogen. Die Tragödie des Falles, die zentrale Handlung, wird in den Hintergrund gedrängt und durch die scheinbare Normalität des Alltags verdrängt. Der Kontrast zwischen dem dramatischen Ereignis im Himmel und der unbeeindruckten Haltung der Menschen im Vordergrund erzeugt eine besondere Spannung.
Es scheint, als ob der Künstler eine Aussage über die menschliche Gleichgültigkeit oder die Unfähigkeit, über das eigene unmittelbare Umfeld hinauszusehen, treffen wollte. Die Landschaft selbst wirkt trotz der Tragödie friedlich und harmonisch, was die Bedeutung des Ereignisses im Himmel weiter relativiert. Die vielen Details, die in die Komposition eingeflochten sind, laden den Betrachter dazu ein, die Szene auf verschiedenen Ebenen zu interpretieren und die zugrundeliegenden subtextuellen Bedeutungen zu entschlüsseln.