Catherine Opalinski (1680-1749) Johan Starbus (1679-1724)
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Johan Starbus – Catherine Opalinski (1680-1749)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Kleidung der Frau ist von besonderer Bedeutung. Ein tiefrotes Samtgewand dominiert das Bild und unterstreicht ihre hohe Stellung. Die offene Ausschnitt zeigt eine zarte, mit Spitze verzierte Bluse, die einen Hauch von Eleganz und möglicherweise auch einen Hinweis auf ihren familiären Hintergrund verleiht. Um ihre Schultern trägt sie eine aufwendige Hermelinpelzstola, deren weiße, schwarze besetzte Kanten einen deutlichen Hinweis auf Adelsstand und Reichtum geben.
In ihrer rechten Hand hält sie einen Fächer, der in seiner Form und Ausführung ebenfalls auf eine gehobene Gesellschaftsschicht hinweist. Er dient nicht nur als Accessoire, sondern könnte auch als Symbol für gesellschaftliche Konventionen und die Rolle der Frau in dieser Zeit interpretiert werden.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf die Figur und betont die Kontraste in Farben und Texturen. Eine angedeutete, goldene Vorhangbordüre im oberen Bereich des Bildes sowie ein schlichtes, dunkles Möbelstück rechts von ihr, verstärken den Eindruck von Luxus und Zurückhaltung zugleich.
Die Frisur der Frau, mit einem roten Band geschmückt, ist typisch für die damalige Zeit und trägt zur Gesamtwirkung des Porträts bei.
Die gesamte Komposition strahlt eine Aura von Autorität und gesellschaftlicher Bedeutung aus. Das Porträt scheint dazu gedacht zu sein, den sozialen Status und die Persönlichkeit der Dargestellten zu demonstrieren und ihren Platz in der Gesellschaft zu festigen. Es lässt eine Frage nach der Macht und dem Einfluss einer Frau in einer historischen Epoche aufkommen, in der Männer die dominierende Rolle innehatten.