Female Saint Scarsellino (Ippolito Scarsella) (1550/51-1620)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Scarsellino – Female Saint
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist schlicht gehalten. Die Heilige nimmt fast das gesamte Bildformat ein, was ihre zentrale Bedeutung unterstreicht. Sie hält ein Buch in ihren Händen, welches vermutlich eine heilige Schrift darstellt und somit auf ihr Wissen und ihre spirituelle Verbindung verweist. Ihre Finger sind zart modelliert, was die Detailgenauigkeit des Künstlers hervorhebt.
Ein goldenes Heiligenschein umgibt ihren Kopf, ein unmissverständliches Attribut der Heiligkeit. Die Darstellung der Haare ist realistisch, mit einzelnen Strähnen, die aus dem Heiligenschein herausragen und einen Hauch von Natürlichkeit vermitteln. Die Kleidung besteht aus einem roten Gewand, das durch eine blaue Schärpe akzentuiert wird. Das Rot symbolisiert oft Leidenschaft und Opferbereitschaft, während Blau für Treue und Wahrheit stehen kann. Die Faltenwürfe des Stoffes sind sorgfältig ausgeführt und verleihen der Darstellung Tiefe und Volumen.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt den Blick unmittelbar auf sie. Die Farbgebung ist warm gehalten, wobei Rot- und Goldtöne dominieren, was eine Atmosphäre von Würde und spiritueller Erleuchtung schafft.
Subtextuell könnte das Bild als Ausdruck des Glaubens, der Demut und der inneren Stärke interpretiert werden. Die Heilige scheint nicht nur ein religiöses Ideal zu verkörpern, sondern auch eine menschliche Figur, die mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten kämpft – was sie für den Betrachter zugänglicher macht. Die Kombination aus spiritueller Erhabenheit und menschlicher Verletzlichkeit verleiht der Darstellung eine besondere Tiefe und emotionale Resonanz.