Peter Makeléer (1644-1697) Richard Sylvius (?-1677)
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Richard Sylvius – Peter Makeléer (1644-1697)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt eine prächtige Rüstung, deren Oberfläche durch Licht und Schatten modelliert wird. Die Goldverzierungen an den Schultern und Hüften unterstreichen seinen Status und Reichtum. Die Rüstung selbst suggeriert Stärke, Schutz und militärische Macht – Attribute, die in der damaligen Zeit mit Autorität gleichgesetzt wurden.
Besonders auffällig ist seine üppige, lockige Haarpracht, die wie eine Art Krone um seinen Kopf thront. Diese Frisur war im 17. Jahrhundert ein modisches Statussymbol und deutet auf einen Mann hin, der sich seiner gesellschaftlichen Position bewusst ist und diese auch zur Schau stellt. Sein Gesicht wirkt eher rundlich, mit einer leicht geröteten Nase und einem entschlossenen Ausdruck. Der Blick ist ernst, fast herausfordernd, was eine gewisse Selbstsicherheit und Entschlossenheit vermittelt.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit ausschließlich auf den Dargestellten. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit einem Schwerpunkt auf Braun-, Grau- und Goldtönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Würde und Seriosität.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Darstellung eines Mannes verstanden werden, der sich seiner Macht bewusst ist und diese auch demonstrieren möchte. Die Rüstung symbolisiert nicht nur militärische Stärke, sondern auch Schutz vor äußeren Bedrohungen – sowohl physischen als auch politischen. Die sorgfältige Inszenierung des Porträts, von der Frisur bis zur Rüstung, zeugt von einem Wunsch nach Repräsentation und dem Bewahren eines bestimmten Images. Es ist ein Bild einer Persönlichkeit, die sich selbst in einer bestimmten Rolle sieht und diese auch nach außen hin transportieren will.