The Virgin and Child with St Elizabeth and the Infant St John Scarsellino (Ippolito Scarsella) (1550/51-1620)
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Scarsellino – The Virgin and Child with St Elizabeth and the Infant St John
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Neben Maria sitzt eine weitere Frau, deren Gesicht teilweise von einem Kopftuch verdeckt wird. Sie wirkt beobachtend und respektvoll, ihre Position deutet auf eine Verbindung zu der dargestellten Szene hin. Ein kleines Kind, nackt dargestellt und mit einem Stab bewaffnet, befindet sich links von Maria. Seine Anwesenheit verleiht dem Bild eine zusätzliche Ebene symbolischer Bedeutung, möglicherweise als Hinweis auf seine zukünftige Rolle.
Der Hintergrund ist düster gehalten und besteht aus einer Landschaft mit Bergen und einem Flusslauf, der in den Horizont führt. Die Lichtführung ist bemerkenswert: ein diffuses Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Figuren im Vordergrund, während der Hintergrund in Schatten gehüllt bleibt. Dies verstärkt die Dramatik der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentralen Personen.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von dunklen Grüntönen, Brauntönen und Grauabstufungen. Die Kleidung der Frauen ist in tiefen Blau- und Grüntönen gehalten, was ihre Würde unterstreicht. Das nackte Kind hingegen wird durch das Licht besonders hervorgehoben, was seine Unschuld und Reinheit symbolisieren könnte.
Die Komposition wirkt harmonisch und ausgewogen, obwohl die Figuren dicht beieinander stehen. Die Anordnung der Personen erzeugt eine Dreiecksform, die Stabilität und Ordnung suggeriert. Insgesamt vermittelt die Malerei ein Gefühl von Andacht, Kontemplation und mütterlicher Liebe, wobei subtile Hinweise auf religiöse Symbolik vorhanden sind. Es entsteht der Eindruck einer privaten, intimen Szene, die dennoch universelle Bedeutung besitzt.