Memento mori Roelandt Jacobsz Savery (1576-1639)
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Roelandt Jacobsz Savery – Memento mori
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Skelette sind in verschiedenen Größen und Formen angeordnet, was auf die Vielfalt des Lebens hinweist, das einst hier existierte. Ein deutlich erkennbarer Schafkopf liegt im Vordergrund, während sich im Hintergrund weitere Schädel und Knochen verstecken. Die detaillierte Wiedergabe der Schädelstruktur, mit ihren tiefen Vertiefungen und erodierten Oberflächen, betont die Vergänglichkeit des Lebens.
Über den Knochenhaufen schweben Vögel, darunter Reiher und verschiedene Singvögel. Ihre Anwesenheit könnte als Mahnung an den Kreislauf von Leben und Tod interpretiert werden – die Vögel nutzen die Überreste als Nahrungsgrundlage. Das dunkle, dichte Unterholz bildet einen unheimlichen Rahmen für die Szene und verstärkt das Gefühl der Isolation und des Verfalls.
Die Komposition wirkt beinahe wie eine Naturschau, eine dokumentarische Darstellung von Zerstörung und Auflösung. Die Farbigkeit ist gedämpft, dominiert von Brauntönen und Grüntönen, was die Atmosphäre zusätzlich verdunkelt und die morbide Schönheit des Themas hervorhebt.
Neben der direkten Darstellung von Tod und Verfall lassen sich auch subtile Hinweise auf die Flüchtigkeit der menschlichen Existenz erkennen. Die Anordnung der Schädel, die wie ein zufälliges Chaos wirken, könnte als Metapher für die Unvorhersehbarkeit des Schicksals dienen. Die gesamte Darstellung legt nahe, dass alles Leben, ungeachtet seiner Form oder Größe, dem Verfall unterworfen ist und irgendwann zu Staub zerfallen wird. Die Stille und das Fehlen von menschlichen Figuren verstärken die universelle und zeitlose Botschaft des Werkes.