Johan Wilhelm Friso (1687-1711), Prince of Nassau-Dietz-Oranien * Herman Hendrik de Quiter (the Younger) (?-1731)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Herman Hendrik de Quiter (After) – Johan Wilhelm Friso (1687-1711), Prince of Nassau-Dietz-Oranien
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist formal aufgebaut: Das Gesicht befindet sich leicht versetzt zur Bildmitte, wodurch ein dynamischerer Eindruck entsteht als bei einer frontalen Darstellung. Die dunkle Haarpracht, die in lockeren Wellen fällt, rahmt das Gesicht und verleiht ihm eine gewisse Lebendigkeit. Die sorgfältige Anordnung der Haare deutet auf einen gewissen Grad an Inszenierung hin, was für Porträts des 18. Jahrhunderts typisch ist.
Das Tragen einer Rüstung – insbesondere die Darstellung der Brustplatte und der Schulterstücke – unterstreicht den militärischen Hintergrund des Dargestellten. Die Rüstung ist nicht makellos; sie weist Gebrauchsspuren auf, was möglicherweise eine Verbindung zur Pflichtbereitschaft und dem Dienst am Staat andeuten soll. Die Details der Rüstung sind jedoch mit großer Sorgfalt wiedergegeben, was die Wertschätzung für Handwerkskunst und das Prestige des Trägers betont.
Der Hintergrund ist unscharf gehalten und besteht aus diffusen, dunklen Farbtönen, wobei ein Hauch von bläulicher Transparenz erkennbar ist. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hauptfigur und verstärkt den Eindruck ihrer Bedeutung. Die Farbgebung insgesamt ist gedämpft und warm, was dem Porträt eine gewisse Würde und Seriosität verleiht.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung eines Herrschers oder einer Person in einer verantwortungsvollen Position interpretiert werden. Die Kombination aus militärischer Ausrüstung und einem selbstbewussten Blick vermittelt ein Bild von Stärke, Entschlossenheit und Pflichtgefühl. Die etwas melancholische Ausstrahlung im Gesicht des Dargestellten könnte auf die Last der Verantwortung oder die Herausforderungen seiner Rolle hindeuten. Insgesamt erweckt das Porträt den Eindruck einer Person, die sich ihrer Position bewusst ist und bereit ist, diese zu verteidigen.