Portrait of the wholesale dealer Johan Fredrik Burghadi Lorens Pasch the Younger (1733-1805)
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Lorens Pasch the Younger – Portrait of the wholesale dealer Johan Fredrik Burghadi
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt ein elegantes, pudriges Gewand in einem gedämpften Rosaton. Das Jackett scheint aus Seide oder einem ähnlichen luxuriösen Stoff gefertigt zu sein, was auf seinen gesellschaftlichen Status hindeutet. Die Rüschen an seinem Hemdkragen und der lose gebundene Schal sind typische Merkmale der Mode dieser Epoche und unterstreichen den Reichtum des Porträtierten zusätzlich. Ein dunkler Hut, dessen Krempe teilweise verdeckt ist, liegt auf dem Schoß; er wirkt fast wie ein Accessoire, das die Persönlichkeit des Mannes ergänzen soll.
Besonders auffällig ist die Frisur des Mannes: eine aufwendig gesteckte Wallemähne in einem hellen Grauton. Diese Frisur war im 18. Jahrhundert ein Statussymbol und erforderte beträchtliche Zeit und Geld für Pflege und Gestaltung. Die Hautfarbe wirkt blass, was möglicherweise durch das Licht oder die damaligen Schönheitsideale bedingt ist.
Der Gesichtsausdruck des Mannes ist ernst, aber nicht unfreundlich. Ein leichtes Lächeln umspielt seine Lippen, was einen Eindruck von Selbstsicherheit und Zufriedenheit vermittelt. Die Augen sind aufmerksam und wirken intelligent. Die Haltung ist aufrecht und würde, was ebenfalls auf eine gewisse Würde hindeutet.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines erfolgreichen Kaufmanns oder Geschäftsmannes interpretiert werden. Der Fokus liegt nicht nur auf der äußeren Erscheinung, sondern auch auf dem Ausdruck von Autorität und Wohlstand. Die sorgfältige Auswahl der Kleidung und die detaillierte Ausarbeitung des Gesichts lassen vermuten, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelte, deren Ziel es war, den sozialen Status und das Ansehen des Porträtierten zu manifestieren. Die gedämpfte Farbgebung und die ruhige Komposition tragen zur Gesamtwirkung von Seriosität und Kontemplation bei.