Dutch mill Jacoba van Heemskerck (1876-1923)
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Jacoba van Heemskerck – Dutch mill
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Der Hintergrund besteht aus einer warmen, gelblichen Farbfläche, die jedoch ebenfalls nicht glatt ist, sondern durch grobe Pinselstriche und Farbspuren aufgelockert wird. Darunter erstreckt sich eine wellenförmige Struktur, die an Felder erinnert, aber auch an stilisierte Wasseroberflächen. Die Farben dieser unteren Ebene sind grünlich-braun gehalten, mit weißen Linien, die eine Art Bewegung oder Rhythmus andeuten.
Die Farbpalette ist insgesamt gedämpft, mit einer starken Betonung auf Schwarz, Braun, Grün und Gelb. Die wenigen roten Akzente verstärken die Dramatik und lenken den Blick auf bestimmte Bereiche der Komposition. Die grobe, fast wilde Malweise verstärkt den Eindruck von Kraft und Bewegung.
Es entsteht der Eindruck einer Landschaft, die nicht naturgetreu abgebildet, sondern eher als Gefühl oder Emotion interpretiert wird. Die Mühle wird nicht als Gebäude, sondern als Symbol für menschliche Arbeit, für die Kraft der Natur oder für den Kreislauf der Zeit wahrgenommen. Die Abstraktion lässt Raum für vielfältige Interpretationen; die Darstellung kann als Ausdruck von Industrialisierung, als Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur oder als Versuch, die Essenz einer Landschaft in ihren grundlegendsten Elementen einzufangen, gelesen werden. Die fragmentierte Darstellung erzeugt eine gewisse Spannung und Unruhe, die den Betrachter dazu auffordert, die Darstellung aktiv zu erschließen.