Old man in knights armour Lovis Corinth (1858-1925)
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Lovis Corinth – Old man in knights armour
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Der Mann hält mit seiner rechten Hand einen Finger erhoben, als ob er eine Mahnung ausspricht oder eine Weisheit vermitteln möchte. In der linken Hand trägt er einen Helm, dessen Visier geschlossen ist. Dieser Helm wirkt fast wie eine Verlängerung seines eigenen Gesichts und verstärkt den Eindruck von Strenge und Entschlossenheit.
Die Rüstung selbst ist nicht makellos; sie weist Gebrauchsspuren auf, was darauf hindeutet, dass der Mann in vergangenen Zeiten Schlachten bestritten hat. Die grobe Pinselführung des Künstlers betont die Textur des Metalls und verleiht der Darstellung eine gewisse Rauheit.
Die Komposition wirkt trotz der Dunkelheit des Hintergrunds sehr konzentriert auf die Figur des Mannes. Der Blick des Betrachters wird sofort von seinem Gesicht und seiner Geste angezogen. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und vielleicht auch von Melancholie.
Subtextuell könnte das Bild als Allegorie auf Vergänglichkeit und Erinnerung interpretiert werden. Der alte Mann in der Rüstung steht für eine vergangene Zeit, für Rittertum und Heldentum, die nun einer vergangenen Epoche angehören. Die erhobene Hand könnte eine Warnung vor dem Vergessen sein oder aber den Wunsch nach Weisheit und Erkenntnis ausdrücken. Der geschlossene Helm deutet auf eine Abgeschlossenheit hin, vielleicht auch auf das Verbergen von Schmerz oder Verlust. Insgesamt vermittelt die Darstellung einen Eindruck von Würde, Erfahrung und einer stillen Trauer um vergangene Zeiten.