„Das weinende Monster“ von Vlad Rayber, Zusammenfassung
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Dieses Buch ist eine schaurige Sammlung mystischer Geschichten, erschienen 2024. Die Handlung dreht sich um furchterregende Kreaturen aus Parallelwelten. Sie nähren sich von menschlichen Ängsten und zerstören die bestehende Ordnung. Ihnen stellen sich besondere Menschen entgegen, die diese tödlichen Anomalien vernichten können.
Die Geschichte beginnt mit dem Geständnis eines Vaters an seinen Sohn Miron. Vor vielen Jahren besuchte ein einsamer Mann ein mystisches, leeres Stockwerk in einem Fertighaus. Dort hausen grausame Wesen, die Wünsche erfüllen. Naiv bat er um wahre Liebe. Das Mädchen erwiderte seine Gefühle. Doch die Frau entpuppte sich als getarntes, fleischfressendes Monster. Ihre Schwangerschaft endete qualvoll mit ihrem Tod, da das Kind ihr dunkle Energie entzog. So wurde Miron geboren. Der Junge wuchs zu einem unbesiegbaren Jäger böser Geister heran. Er spürt Monster auf, die für andere unsichtbar sind, und verzehrt ihr Fleisch.
Normale Menschen werden immer wieder mit übernatürlichen Schrecken konfrontiert. Die Schülerin Polina wird ständig von aggressiven Geldeintreibern heimgesucht. Sie begibt sich in ein leeres Stockwerk und wünscht sich etwas. Die Verfolger verschwinden spurlos. Kurz darauf entdeckt Polina ihre zerfetzten Leichen in einer Parallelwelt. Eine Kreatur in Form einer Plastikmaske zwingt ihre Opfer zu ewigen Qualen. Sie gibt Polina die Schlüssel zum teuren Auto der Banditen.
Einem Teenager widerfährt ein ähnliches Unglück. Seine Eltern streiten sich ständig und machen ihnen das Leben zur Hölle. Ein Nachbar im Erdgeschoss bietet an, für Ruhe zu sorgen. Der Junge willigt ein. Seine Eltern verwandeln sich in kalte, emotionslose Zombies. Der Held geht hinunter zu dem mysteriösen Wohltäter. Es stellt sich heraus, dass das entstellte Monster die Gehirne seiner Eltern in einem Glas gefangen hält und sie so zwingt, im Wasser unaufhörlich aufeinander zu prallen. Verzweifelt zerschlägt der Junge das Glasgefäß. Seine Eltern sterben augenblicklich in ihrer Wohnung.
Geister der Vergangenheit
Das Böse nimmt verschiedene Gestalten an. Ein Student mietet eine günstige, gemütliche Wohnung. Der Vormieter war der verschollene Bandit Timka. Schon bald sieht der Junge verstümmelte Geister im Treppenhaus. Dann kehrt Timka selbst zurück, als gestreckte, verdrehte Leiche. Das Monster umschlingt augenblicklich den älteren Nachbarn und bricht ihm gnadenlos die Knochen. Der Student flieht entsetzt aus dem verfluchten Haus.
Ein anderer junger Mann sieht regelmäßig nachts ein nicht existierendes gelbes Karussell. Ein knarrender Geist mit einem riesigen Kürbiskopf fährt darauf. Die Anwohner erinnern sich gut an den geistig behinderten Pascha Golova. In den 1980er Jahren wurde er brutal im Innenhof enthauptet. Wie sich herausstellt, wacht der Geist des Mörders unaufhörlich über das Karussell. Er steht triumphierend im Küchenfenster der Wohnung und hält den abgetrennten Kopf des Opfers in der Hand. Der junge Mann zieht schnell aus, aus Angst vor unmittelbarer Vergeltung.
Ein junger Mann beobachtet seine alte Nachbarin aufmerksam. Er bemerkt ein schwarzes Phantom, das hinter ihrem gebeugten Rücken lauert. Seine Freundin Alina entdeckt, dass die alte Frau Autoreifen aufschlitzt und Grabsteine zerstört. Sie begeht absichtlich böse Taten, um den Fluch zu besänftigen, der auf ihr lastet. Der junge Mann dringt, als Elektriker verkleidet, in ihre Wohnung ein. Die alte Frau befiehlt: „Nehmt ihn!“ Kurz darauf schließt sie für immer die Augen. Das Phantom nistet sich in der Wohnung des jungen Mannes ein und fordert ihn unaufhörlich zu Gräueltaten auf.
Ein ebenso schreckliches Schicksal ereilt Volodya. Er verfällt rasch dem Wahnsinn, sieht ein lebendes Auge im Waschbecken und einen abgetrennten Kopf in der Waschmaschine. Sein Bruder lässt ihn in eine geschlossene psychiatrische Klinik einweisen. Volodya überredet listig einen anderen geisteskranken Patienten, ihn zu zersägen und die Überreste die Toilette hinunterzuspülen. Bald darauf entdeckt sein Bruder eine lebende Leiche in seinem Wohnzimmer. Volodya selbst ist zu dem monströsen, zusammengenähten Monster seiner Albträume geworden.
Selbsthilfegruppe
Menschen, die traumatische Begegnungen mit Dämonen erlebt haben, gründen einen geheimen, anonymen Club. Miron nimmt regelmäßig an den wöchentlichen Treffen teil. Er hört aufmerksam den Geschichten der Betroffenen zu und spürt die heimtückischen Monster auf. Einer der verängstigten Teilnehmer klagt über eine alte Gemeinschaftswohnung in St. Petersburg. Jede Nacht huschen kleine, warzige Dämonen lärmend umher. Die Nachbarn verhalten sich wie leblose Leichen. Als der gutgläubige Musiker Vitya einzieht, zerreißen ihn die Dämonen und verschlingen ihn gierig. Miron begibt sich sofort zu der angegebenen Adresse. Der Jäger liefert sich einen ungleichen Kampf mit den Dämonen. Eine einzige sichere Berührung von Miron lässt die aggressiven Dämonen zu Staub zerfallen. Gierig saugt er ihre dunkle Energie auf.
Unterdessen entwickelt sich die Geschichte eines anderen verängstigten Schülers. Er entdeckt zufällig ein altes Kinderteleskop. Darin lauert ein verfluchtes Wesen mit einem furchterregenden Lächeln. Ein spukender Geist raubt ihm jede Nacht Lebensjahre. Seine Klassenkameradin Vika hilft ihm selbstlos. Vika besitzt ein besonderes Auge, das es ihr ermöglicht, unsichtbare Dämonen klar zu sehen. Gemeinsam sperren sie den bösen Geist für immer in einen kleinen Taschenspiegel.
Vika enthüllt offen ihr persönliches Geheimnis. Als Kind hatte sie einen schweren Autounfall und schwebte in Lebensgefahr. Um sich zu retten, erlaubte sie einem listigen Spiegelwesen namens Verenia, von ihr Besitz zu ergreifen. Nun haust Verenia dauerhaft in Spiegeln und ersetzt Vikas Spiegelbild. Gierig verschlingt sie gefangene Monster, die die Schülerin geschickt jagt.
Jäger vereinigt euch!
Unter den abscheulichen Monstern sticht der Weeper hervor. Dieses gefährliche Geschöpf versteckt sich meisterhaft in dunklen Wohnungen und reißt lebenden Menschen die Herzen heraus. Der Weeper tötet gnadenlos seinen grausamen, alkoholkranken Vater. Der Sohn des Opfers ist dem Monster zutiefst dankbar. Sie schließen ein geheimes, unausgesprochenes Bündnis. Plötzlich erscheint ein strenger, bärtiger Jäger namens Nikita im Keller. Geschickt setzt er sengendes Weihöl und Wurfsilber ein. Nikita verwundet den geschwächten Weeper schwer. Der gerettete Junge zieht heimlich das Messer aus dem Rücken des stöhnenden Monsters.
Der Weeper versteckt sich sicher auf einem verlassenen Waldgrundstück. Dort treiben ein blutrünstiger Wahnsinniger und zwei furchterregende Geister ihr Unwesen: ein blasses, totes Mädchen und eine gefräßige, Leichen fressende Nacktschnecke. Ein Kind besucht furchtlos seinen verletzten Freund. Der Wahnsinnige beschließt, den kleinen Jungen brutal zu ermorden. Blitzschnell reißt der Weeper dem Serienmörder das Herz heraus und rettet so das treue Kind.
Nikita ist von blindem Rachedurst getrieben. In seiner fernen Kindheit verbrannte das tickende Monster, bekannt als der Henker, kaltblütig seine Tante mit giftigem Kerosin und inszenierte den tragischen Tod seiner Mutter in einem abstürzenden Aufzug. Um ungestraft Spuren des aggressiven, bösen Geistes aufzuspüren, wurde Nikita Polizist. Hartnäckig verfolgt er den Henker zu einem alten, verfallenen Anwesen. Dort trifft der überraschte Jäger auf Myron und Vika. Der Henker stellt listig eine gewaltige Falle und bringt das gesamte Gebäude mit einem ohrenbetäubenden Gebrüll zum Einsturz. Das Trio überlebt wie durch ein Wunder inmitten der herabfallenden Ziegel. Die Jäger beschließen fest, ihre unterschiedlichen Kräfte zu vereinen.
Die letzte Schlacht
Miron findet den Weeper, der sich in der Wohnung des Jungen versteckt hält, den er gerettet hat. Das Monster bereut aufrichtig seine Serienmorde. Das weinende Kind fleht um Gnade für seinen neuen Freund. Miron bleibt kalt und unnachgiebig. Gleichgültig berührt der Jäger den ergebenen Weeper. Die Kreatur verwandelt sich augenblicklich in graue Asche. Gierig saugt Miron die dichte, dunkle Energie auf. Plötzlich erkennt er, dass er das reuige Monster kaltblütig und einzig aus unstillbarem Hunger getötet hat.
Nikita ruft eilig seine engsten Freunde an. Er lockt den schwer fassbaren Henker erfolgreich in ein verlassenes Straßencafé. Das verfallene Gebäude ist dicht mit verstreuten Salz- und Papiersiegeln umgeben. Nikitas Freund Daniil bringt schnell dicke Farbe. Vika und Daniil streichen die staubigen Fenster sorgfältig schwarz an. Das Glas verwandelt sich wie von Zauberhand in provisorische Spiegel. Verenia packt das verzerrte Spiegelbild des Henkers fest. Das tickende Monster ist nun völlig bewegungsunfähig.
Miron betritt mutig das kalte Café. Er packt den sich wehrenden Henker an der zerrissenen Brust. Der Körper des verdammten Monsters beginnt rasch zu verwesen. Verenia hält den bösen Geist mit eiserner Faust in einer dunklen Spiegelwelt fest. Der Henker stößt einen durchdringenden Todesschrei aus. Der ohrenbetäubende Knall lässt die bemalten Fensterscheiben klirren. Das Monster bricht wütend los. Alles, was übrig bleibt, ist ein verstümmelter Arm mit herausragenden Nadeln. Verzweifelt kriecht der Henker in die enge Küche und durchbohrt einen Propangastank aus Stahl. Eine ohrenbetäubende, zerstörerische Explosion donnert.
Das Gebäude am Straßenrand steht in lodernden Flammen. Myron wird von der gewaltigen Druckwelle zurückgeschleudert. Der Körper des furchtlosen Jägers ist von Glassplittern durchsiebt, doch die kolossale dunkle Energie des Henkers heilt die tödlichen Wunden augenblicklich. Nikita ist zutiefst erschüttert von der erschreckend unglaublichen Heilung. Er sagt: „Lasst alles hinter euch und lebt.“ Myron und die unbeugsame Vika weigern sich entschieden. Schweigend verlässt das Team das brennende Café. Ihre lange, blutige Reise auf der Spur des Bösen ist noch nicht zu Ende.
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