„November Bride“ von Leah Arden, Zusammenfassung
Automatische übersetzen
Dieses Fantasy-Buch der russischen Autorin Leah Arden erschien 2020. Es bietet Lesern eine völlig neue Interpretation der bekannten Geschichte der zwölf Monate, in der uralte Magie eng mit unvorhersehbaren menschlichen Schicksalen verwoben ist. Die Autorin verknüpft gekonnt slawische Motive mit der klassischen Heldenreise.
Das Leben einer abgelehnten Prinzessin
Jahrhundertelang kannten die Fürstentümer keinen richtigen Winter. Die Menschen glaubten fest daran, dass die Herbstmonate sie zuverlässig vor der Kälte schützten. Wintergeborene Kinder wurden traditionell in den Verfluchten Wald gebracht und dort zum Schutz aller anderen Bewohner ausgesetzt. Prinz Darius war gezwungen, seine neugeborene Tochter Yara im kalten Schnee zurückzulassen. Am Morgen fand ihr schockierter Vater das Mädchen unversehrt an derselben Stelle. Yara wuchs mit dunklem Haar auf, als Einzige im Fürstentum Renska mit diesem seltenen Aussehen. Ihre älteren Schwestern Vasilisa und Mira verspotteten sie ständig, und andere abergläubische Menschen mieden die „Dezemberhexe“ offen.
Treuer Freund
Yaras einziger Zufluchtsort ist ihre tiefe Freundschaft mit Ilya. Der junge Mann stammt aus einer sehr vornehmen Familie. Nach einem heftigen Streit mit seinem strengen Vater arbeitet er als einfacher Stallknecht auf dem Schloss. Ilya fürchtet weder das schwarze Haar der Prinzessin noch ihren vermeintlichen Winterfluch. Heimlich unterrichtet er Yara im Bogenschießen in der entlegensten Ecke des weitläufigen Hofes. Das Mädchen verbringt glücklich ihre gesamte Freizeit mit ihm. Bei Ilya fühlt sie sich ganz normal, nicht wie eine verachtete Außenseiterin. Sie lachen oft zusammen, unterhalten sich über alte Geschichten und träumen aufrichtig von einem friedlichen Leben fernab der strengen Regeln des Palastes.
Eine schwierige Entscheidung
Ein kalter Novembertag bricht an, und Yaras achtzehnter Geburtstag rückt immer näher. Da erfährt sie zufällig eine erschreckende Nachricht: Prinz Darius ist todkrank; die besten Ärzte geben ihm weniger als ein Jahr zu leben. Lange Zeit hatte der Herrscher seine schwere Krankheit geschickt vor seinen geliebten Töchtern verborgen. Hastig lädt Darius die jungen Prinzen Wladimir und Isaai aus den benachbarten reichen Landen auf sein Schloss ein. Er will Mira und Wassilissa unbedingt schnell verheiraten, um ihre Zukunft zu sichern. Yara kann den schrecklichen Gedanken an den bevorstehenden Verlust ihres geliebten Vaters nicht ertragen. Alte Legenden erzählen, dass tief im Verfluchten Wald ein wundersames, lebendiges Wasser zu finden ist, das jede Krankheit heilt. Das Mädchen fasst den festen Entschluss, ihr eigenes Leben zu riskieren, um ihren Vater zu retten.
Reise in den verfluchten Wald
Yara packt heimlich das Nötigste zusammen, nimmt Pfeil und Bogen und verlässt leise ihr Zuhause. Ganz allein macht sie sich auf den Weg zu den Grenzen des Fürstentums, wo das verbotene Land der ewigen Kälte beginnt. Als sie die unsichtbare Grenze des Verfluchten Waldes überschreitet, spürt sie sofort den eisigen Hauch des Winters. Tiefe, unberührte Schneewehen türmen sich ringsum, und die mächtigen Bäume sind dick mit glitzerndem Frost überzogen. Plötzlich wird Yara von einem Rudel hungriger Wildfüchse angegriffen, kann sie aber wie durch ein Wunder abwehren. Bald findet sie eine einsame, robuste Holzhütte. Darin lebt ein strenger Mann mittleren Alters mit kaltem Blick. Yara hält ihn irrtümlicherweise für den Dezemberzauberer. Der Herr des Waldes weist seine frierende und eigensinnige Gästin nicht auf die Straße. Yara beginnt, dauerhaft in der Hütte zu leben. Sie kocht köstliche Mahlzeiten, putzt die geräumigen Räume und hilft dem Zauberer tatkräftig bei der Pflege des eisigen Waldes.
Geheimnisse vergangener Jahrhunderte
In den langen, stillen Winterabenden erzählt der Zauberer Yara offen die wahre Geschichte der Welt. Die Menschen irren sich gewaltig, wenn sie den Winter gewohnheitsmäßig als absolutes und unbesiegbares Übel betrachten. In ferner Vergangenheit lebten alle zwölf Monate in vollkommener Harmonie und Frieden. September verliebte sich aufrichtig in ein gewöhnliches sterbliches Mädchen, doch das menschliche Leben erwies sich als zu kurz. Als sie plötzlich starb, stürzte September in bodenlose und vernichtende Trauer. Der neidische November wollte den Weg seines Bruders wiederholen und sich eine schöne sterbliche Frau suchen. Um sein selbstsüchtiges Ziel zu erreichen, griff November zu der abscheulichsten Tat. Er spaltete grausam die Seelen seiner Winterbrüder – Dezember, Januar und Februar. Der treulose Monat sperrte ihre Essenzen für immer in einen tiefen See, der zuverlässig von einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Nur die wahre und auserwählte Braut kann dieses verzauberte Eis schmelzen.
Eine unerwartete Begegnung
Der Zauberer gibt ehrlich zu, dass er seine letzten Kräfte einsetzt, um die letzten Schneereste auf einem kleinen Fleckchen Land zu schützen. Verliert er seine Kräfte vollständig, wird der Winter für immer verschwinden und die Natur aufhören, sich zu erneuern. Plötzlich taucht ein erschöpfter Ilya im Verfluchten Wald auf. Er hat lange nach Yara gesucht und ist ihren Spuren im Schnee gefolgt. Das Mädchen ist überglücklich, ihren besten Freund wiederzusehen. Wie sich herausstellt, hatte ihr vor vielen Jahren ein Fremder einen ungewöhnlichen Ring geschenkt. Dieser Ring hatte sie zuverlässig und beständig vor Novembers durchdringendem Blick verborgen. Der Junge entpuppte sich als der flinke März selbst. Yara willigt entschlossen ein, dem Zauberer im ungleichen Kampf um die lang ersehnte Rückkehr des Winters beizustehen. Bald treffen die Helden auf die hochrangigen Gäste des Schlosses – Wladimir und Isai. Es stellt sich heraus, dass diese gar keine sterblichen Prinzen sind. Oktober und November haben sich geschickt hinter ihren menschlichen Gestalten verborgen. Isai bekräftigt seine unbestreitbaren Rechte an Yara und bezeichnet sie offen als seine rechtmäßige Braut.
Kampf der Brüder
Ilya stellt sich mutig den mächtigen und wütenden Herbstmonaten entgegen. Der junge Mann kämpft verzweifelt gegen Vladimir und Isai und treibt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Der Zauberer stürzt sich sofort und wütend ins Getümmel. Inmitten eines brutalen und blutigen Kampfes wird ein großes Geheimnis enthüllt: Ilya ist der lange verschollene Februar. Vor vielen Jahren fand Mart zufällig einen tödlich verwundeten Jungen namens Ilya im Wald. Um ein winziges Fragment von Februars Seele zu retten, legte Mart es sorgsam in den Körper des sterbenden Kindes. So wuchs Februar unter gewöhnlichen Menschen auf, ohne etwas von seiner wahren und unsterblichen Herkunft zu ahnen. Die Herbstbrüder fügen Ilya eine schwere Wunde zu. Der junge Mann stürzt schwer in den blutigen Schnee. Mit letzter Kraft wirft er Januars schwere Axt präzise zu Yara.
Befreiung des Winters
Ilya fleht Yara an, ihre schmachtenden Brüder sofort zu befreien. Das Mädchen rennt schnell auf den zugefrorenen, glatten See zu. Mit aller Kraft schlägt sie wiederholt mit ihrer Axt auf das dicke Eis. Die Oberfläche bricht unter einem ohrenbetäubenden Knall auf. Die Seelen von Dezember und Januar werden aus ihrer jahrelangen Gefangenschaft erlöst. Eine mächtige, kalte magische Welle fegt augenblicklich über den gesamten Wald. Die Herbstmonate müssen feige vor dem Winter fliehen, der seine wahre Stärke wiedererlangt hat. März vollzieht ein sehr komplexes, uraltes Ritual und gibt Februars Seele in seinen wahren, unsterblichen Körper zurück. Der Prozess verursacht Februar unerträgliche körperliche Schmerzen, da Ilyas schwacher menschlicher Körper eine Unmenge unvorhersehbarer, intensiver Emotionen angesammelt hat. Nachdem er den heftigen Schock überwunden hat, küsst Februar die weinende Yara zärtlich und verschwindet spurlos im dichten Schneesturm zusammen mit den anderen Winterbrüdern.
Rückkehr nach Hause
Yara kehrt wohlbehalten mit einem Fläschchen kostbaren Lebenswassers in ihre Heimatstadt Rensk zurück. Prinz Darius trinkt das Wundermittel und erholt sich erstaunlich schnell. Das Mädchen erzählt ihrem Vater detailliert alle verborgenen Umstände ihrer gefahrvollen Reise. Die Tage ziehen sich unerträglich langsam und mühsam dahin. Oft geht Yara an den verschneiten Waldrand und ruft laut nach Februar, doch niemand antwortet. Die wahren Prinzen Wladimir und Jesaja treffen unerwartet im Palast ein. Die älteren Schwestern Wassilissa und Mira heiraten sie freudig und verlassen das Schloss ihres Vaters für immer. Das Leben im riesigen Fürstentum kehrt allmählich und sicher zu seinem gewohnten friedlichen Lauf zurück.
Die lang ersehnte Hochzeit
Plötzlich erscheinen alle zwölf Monate in prächtigen Festgewändern beim feierlichen und ausgelassenen Hochzeitsfest der Schwestern. Februar tritt selbstbewusst und stolz an Prinz Darius heran und bittet feierlich um die Hand seiner geliebten jüngsten Tochter. Darius segnet die glücklichen Liebenden mit großer, aufrichtiger Freude. Yara und Februar feiern eine prachtvolle und unvergessliche Hochzeit. Der beleidigende Spitzname „Dezemberhexe“ ist für immer vergessen. Die kalten Schneestürme legen sich gehorsam und schnell, sobald Yara ins Freie tritt. Sie bringt in den kältesten Wintermonaten zwei gesunde Kinder zur Welt. Die Natur erholt sich nach einer langen Zeit der Stagnation vollständig, und die weiten Ländereien des Fürstentums bringen erneut eine beispiellos reiche Ernte hervor.
Adblock bitte ausschalten!
Sie können nicht kommentieren Warum?