„Der fünfte Drache“ von Leah Arden, Zusammenfassung
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Dieser Band bildet den Abschluss einer asiatischen Dilogie über Menschen und göttliche Wesen und erschien 2023. Die Handlung dreht sich um die Versuche der Protagonisten, ein mächtiges Wesen endgültig zu besiegen. Dieses uralte Wesen ist verzweifelt darauf aus, das riesige Reich von Khorin vollständig zu unterwerfen.
Gefangenschaft in dunklen Höhlen
Die Geschichte beginnt mit Asharins Schicksal. Sie wird seit Langem von Aiden gefangen gehalten. Dieser strenge Mann verbirgt das wahre, furchterregende Wesen des Imoogi. Die Kreatur kann magische Ströme und das zerbrechliche Schicksal der Menschen mühelos manipulieren. Aiden hegt starke, widersprüchliche Gefühle für seine Gefangene. Er hat sie sicher in feuchten, mit Steinen ausgekleideten unterirdischen Labyrinthen eingesperrt. Der Schurke zwingt das Mädchen, stets prächtige, traditionelle Khorin-Kleider zu tragen.
Die teure Kleidung steht in krassem Gegensatz zu den grauenhaften Zuständen in der Höhle. Asharin leidet unaufhörlich unter qualvollen Schmerzen. Frische Wunden an ihrem Körper heilen aufgrund des Giftes der Kreatur überhaupt nicht. Das Mädchen versucht regelmäßig, ihren grausamen Peiniger zu töten und greift dabei mit allen verfügbaren harten Gegenständen an. Aiden lacht ihre Versuche nur herablassend aus. Er wehrt alle Angriffe, die gegen ihn gerichtet sind, mit erstaunlicher Leichtigkeit ab.
Eines Tages reißt ihr ein Mann grob eine einfache Metallgabel aus der Hand. Asharin denkt oft an die gewaltige Explosion in ihrem Heimattempel in den Bergen. Diese schreckliche Tragödie hat sie für immer ihrer Liebsten beraubt. Nun ist sie völlig allein in der beängstigenden, kalten Dunkelheit. Die nassen Steine der Höhle sind ihre einzigen stummen Begleiter.
Die lang ersehnte Erlösung
Nach wochenlanger, qualvoller Gefangenschaft ändert sich die Situation dramatisch. Asharin wird plötzlich von einer seltsamen, heftigen Erschütterung im Boden geweckt. Laute, gewaltige Explosionen hallen in den fernen Höhlen wider. Eine Gruppe mutiger Retter dringt heimlich in die verwinkelten unterirdischen Tunnel ein. Kalid und Risha finden wie durch ein Wunder ihre erschöpfte, vermisste Freundin. Die Retter befreien das schwache Mädchen schnell von den schweren, kalten Eisenketten.
Asharin ist so schwach, dass sie ihre Umgebung kaum wahrnimmt. In den fürsorglichen Armen ihrer starken Freunde schläft sie sofort ein. Sie erwacht auf der Erdoberfläche. Zum ersten Mal seit Langem schläft sie bequem auf einer normalen, flachen Matte. Der weiche, saubere Stoff fühlt sich an wie ein unglaublicher, unvorstellbarer Luxus.
Asharins Augen sind das helle Tageslicht überhaupt nicht gewohnt. Die reiche Welt um sie herum erscheint ihr wie eine unverständliche Ansammlung verschwommener Farbflecken. Risha umklammert die dünne, schwache Hand der Geretteten fest. Die Retter geleiten die ehemalige Gefangene vorsichtig in die Sicherheit des warmen Südens.
Der schwierige Weg nach Süden
Die Reise vom Dorf Shilina in die südliche Provinz ist unglaublich zeitaufwendig. Die Reisenden müssen Dutzende Kilometer in sechs langen Tagen zurücklegen, um die Grenze zu erreichen. Die gewählte Route erfordert dann noch eine weitere Woche Fußmarsch bis zur Stadt Haloi. Asharin ist nach den ersten vier Stunden ununterbrochenen Gehens völlig erschöpft. Sie leidet unter extremer körperlicher Erschöpfung.
Ihr müder Geist wird von schweren, düsteren Erinnerungen gequält. Das Mädchen findet es unerträglich, die enorme Last ihrer dunklen Vergangenheit zu tragen. Risha beschließt, das unverwechselbare Aussehen ihrer müden Freundin ein wenig zu verändern. Vorsichtig schneidet sie Asharins langes Haar bis zur Mitte ihres Rückens ab. Diese einfache Geste hilft ihr symbolisch, einen Teil des erlebten Höhlenschreckens abzuschütteln.
Die treuen Freunde setzen ihre lange Reise durch die dichten Herbstwälder fort. Immer wieder legen sie kurze Rasten im Wald ein und kümmern sich nach Kräften um das kranke Mädchen. Asharin weint oft leise in kalten, dunklen Nächten. Ryan und Risha trösten sie abwechselnd geduldig in diesen schweren Momenten der Niedergeschlagenheit.
Rückkehr zu den Alliierten
Die Reisenden überqueren sicher die bewachte Staatsgrenze. Dichte Wälder weichen rasch einer breiten, gut ausgebauten Handelsstraße. Weite, überflutete Reisfelder erstrecken sich kilometerweit. Khalid verkündet freudig allen Expeditionsteilnehmern, dass sie völlig sicheres Gebiet erreicht haben. Asharin fürchtet jedoch instinktiv offene, ungeschützte Flächen.
Das gerettete Mädchen braucht lange Zeit, um sich psychisch vollständig zu erholen. Oft denkt sie an ihr früheres Leben als schwieriges politisches Doppelgänger-Mädchen zurück. Ihre ausgeprägte Fähigkeit zur ständigen Verstellung hilft ihr, ihre subtilen inneren Unruhen zu verbergen. Die Gruppe erschöpfter Reisender trifft endlich ihren alten Bekannten Kangmin. Risha gibt ihm heimlich einen kurzen Brief für Ryan.
Diese kurze, knappe Nachricht verheißt ihre baldige Heimkehr. Asharin nippt an heißem Kräutertee und lauscht aufmerksam den leisen Gesprächen ihrer Freunde. Das Mädchen ist sich ihres unglaublichen, wundersamen Überlebens vollkommen bewusst. Sie ist dem sicheren Tod in einer feuchten Berghöhle nur knapp entkommen. Nun wird sie freudig mit Ryan und Prinzessin Nayeon wiedervereint sein.
Suche nach politischer Unterstützung
Während Asharin langsam wieder zu alter Stärke zurückfindet, bereiten sich die verbliebenen rechtmäßigen Wächter aktiv auf einen groß angelegten, blutigen Krieg vor. Ryan und Prinzessin Nayeon stellen eilig eine schlagkräftige Armee auf. Sie wollen die besetzten westlichen Provinzen schnellstmöglich von Aidens brutaler Herrschaft befreien. Für eine erfolgreiche, umfassende Militäroffensive benötigen sie dringend starke und verlässliche Verbündete.
Die kluge Prinzessin sucht verzweifelt militärische Unterstützung beim mächtigen Kaiser Khorin. Der Herrscher dieses riesigen, wohlhabenden Reiches verfolgt ausschließlich seine eigenen, eigennützigen finanziellen Interessen. Er profitiert enorm von der schweren wirtschaftlichen Schwäche des rebellischen, stolzen Westens. Der Kaiser zögert, seine regulären, ausgebildeten Truppen zur Unterstützung zu entsenden.
Den jungen Wächtern ist die extreme Ernsthaftigkeit ihrer prekären Lage vollkommen bewusst. Sie müssen mutig gegen überlegene Streitkräfte und einen gerissenen, trainierten Feind kämpfen. Ryan trainiert jeden Tag fleißig. Der wütende Jüngling ist fest entschlossen, sich persönlich an Aiden für das schwere Leid zu rächen, das dieser Asharin zugefügt hat.
Eine schwierige moralische Entscheidung
Um den endgültigen Sieg über diesen gefährlichen Feind zu erringen, müssen die Wächter den wahren Körper des Fünften Drachen vernichten. Dies ist eine unglaublich schwierige und extrem gefährliche Aufgabe. Die angespannte Lage wird durch eine unerwartete Entdeckung dramatisch verschärft: Khalid verschwindet mitten in der Nacht spurlos aus dem bewachten Militärlager.
Tao überbringt Ryan umgehend beunruhigende Neuigkeiten über das plötzliche nächtliche Verschwinden. Kalid und Asharin haben zufällig ein verstecktes Gelege von Imoogi-Eiern entdeckt. Die Helden stehen nun vor einem grauenhaften moralischen Dilemma: Sie könnten die unschuldigen, wehrlosen Nachkommen des Feindes gnadenlos töten, um einen schnellen und einfachen Sieg zu erringen.
Die alternative, friedliche Lösung besteht in einem verzweifelten, mutigen Versuch direkter Verhandlungen. Asharin ist fest entschlossen, das Leben von Aidens kleinen Kindern zu schützen. Sie hofft aufrichtig, deren Sicherheit gegen einen dauerhaften Waffenstillstand eintauschen zu können. Diese gütige junge Frau glaubt fest daran, dass es möglich ist, diesem schrecklichen, sinnlosen Blutvergießen für immer ein Ende zu setzen.
Eine unerwartete magische Verbindung
Khalid versucht, seine mächtige Magie vorsichtig auf die großen Imoogi-Eier anzuwenden. Er möchte unbedingt direkt auf den heranwachsenden Fötus in der harten Schale einwirken. Plötzlich kommt der gesamte komplexe magische Prozess abrupt zum Erliegen. Die glühenden, heißen Handflächen des jungen Mannes verschwinden augenblicklich. Asharin erkennt intuitiv die wahre Ursache dieser seltsamen magischen Anomalie.
Aidens Restgift fließt noch immer reichlich durch ihr warmes Blut. Das winzige Kind des mächtigen Drachen spürt deutlich die Anwesenheit seines eigenen Gifts. Der verborgene Fötus hält Asharin irrtümlicherweise für seine wahre Mutter. Diese einzigartige, starke biologische Bindung vereitelt Kalids gesamten, kühnen Plan.
Es ist nun deutlich schwieriger für sie, fremden wertvollen Nachwuchs mit Magie zu manipulieren. Khalid erkennt mit Bedauern die offensichtliche Verschlechterung ihrer strategischen Verhandlungsposition. Ryans Chancen auf einen fairen und klaren Sieg im offenen Kampf schwinden rapide. Die Helden sind gezwungen, ihre ursprüngliche Taktik dringend und radikal zu ändern.
Kampf der Elemente auf dem Plateau
In diesem Augenblick stellt sich der mutige Ryan Aiden in einem brutalen Kampf entgegen. Auf einem weiten, leeren Steinplateau entbrennt ein blutiger, gnadenloser Kampf. Über eine Stunde lang liefern sich die beiden Kontrahenten einen erbitterten Schlagabtausch. Ryan nutzt dabei die gewaltigen, tödlichen Blitze der Atmosphäre.
Der Boden ist schnell von tiefen, rauchenden Kratern übersät. Das einst saftig grüne Gras verwandelt sich augenblicklich in eine schwarze, versengte Ödnis. Eine einsame, alte Eiche geht durch einen direkten, gewaltigen Blitzschlag in Flammen auf. Aiden setzt seine immense, rohe Kraft ein. Er packt den jungen Mann an seiner dicken Kleidung und zerrt ihn grob zu sich heran.
Das gewaltige, bösartige Wesen versucht blitzschnell, seinen Gegner mit seinem ätzenden, säurehaltigen Speichel zu blenden. Ryan rammt seine harte Stirn mit aller Kraft in das Gesicht des Feindes. Der Nasenknorpel knackt lautstark. Heißes, dunkles Blut spritzt über das Gesicht des wütenden, mächtigen Imoogi. Aiden muss für einige lange Sekunden zurückweichen. Inmitten des furchtbaren, erbitterten Kampfes erleidet Ryan eine gefährliche Wunde. Das stechende Gift dringt tief in sein linkes Bein ein.
Der Preis für den lang ersehnten Waffenstillstand
Asharin und Kalid eilen dem verwundeten Ryan zu Hilfe. Vorsichtig tragen sie die geschlüpfte Schlangenjunge mit sich. Die tapferen Helden bahnen sich rasch ihren Weg durch die völlig zerstörte Stadt. Sie wollen ihre beschwerliche und gefährliche Reise so kurz wie möglich halten. Helle Blitze auf dem Hochplateau dienen ihnen als hervorragende Orientierungspunkte.
Asharin tritt im kritischsten Moment mutig und furchtlos auf das offene Schlachtfeld. Entschlossen und entschlossen stellt sie sich zwischen den verwundeten und erschöpften Ryan und den wütenden und aggressiven Aiden. Laut und unmissverständlich befiehlt sie dem mächtigen Imoogi, sofort innezuhalten. Ernsthaft bietet sie ihm die friedliche Rückgabe ihres lebenden Kindes an.
Asharin sagt dem Feind direkt: „Geh auf den Meeresgrund.“ Die Bedingung des Mädchens ist denkbar einfach und klar: Aiden muss für immer in den tiefen, dunklen Abgrund der Wasser verschwinden. Er kann erst zurückkehren, wenn er seine wahre Gestalt als mächtiger Drache vollständig wiedererlangt hat. Aiden ist sich der Anwesenheit seines lebenden Kindes sehr bewusst. Der gewaltige, blinde Zorn des uralten Wesens weicht schnell dem urtümlichen Instinkt, seinen Nachwuchs zu beschützen.
Ein langes tausendjähriges Warten
Aiden neigt langsam und gehorsam seinen massigen, schweren Kopf vor der zerbrechlichen Asharin. Vorsichtig nimmt er das kleine Schlangenjunge entgegen und geht schweigend fort. Das Mädchen spürt deutlich warme Wellen aufrichtiger Dankbarkeit und eine leichte, traurige Melancholie. Diese starken, tiefen Gefühle gehen direkt von dem scheidenden, riesigen, uralten Wesen aus.
Der natürliche, langsame Prozess, den Imoogi in einen wahrhaft mächtigen Drachen zu verwandeln, wird genau tausend Jahre dauern. Asharin ist sich der enormen Dauer dieses gewaltigen Zeitraums vollkommen bewusst. Bis zu seiner unausweichlichen Rückkehr werden weder sie noch Ryan lange leben. Das gerettete Mädchen erlebt nun ein seltsames, komplexes Gefühlschaos. Sie empfindet sogar ein wenig Mitleid mit ihrem besiegten, mächtigen Feind.
Trotz allem freut sie sich insgeheim über ihre menschlich kurze Lebensspanne. Asharin ist aufrichtig dankbar für ihr ihr zugemessenes Leben. Sie wird dem Fünften Drachen in absehbarer Zeit nie wieder persönlich vergeben müssen. Ruhig betrachtet sie den wunderschönen, gelben Herbstwald. In der Ferne grollt lauter Donner, und schwere graue Wolken ziehen langsam auf. Die üblichen, geliebten, kalten Herbststürme setzen ein. Der Krieg konnte erfolgreich beendet werden, ohne dass der gewaltige, heimtückische Feind vollständig vernichtet wurde.
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