Sebastian Wilhelm Meel * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Sebastian Wilhelm Meel
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt dunkle Kleidung mit einer hochgeschlossenen Halskrause, deren Form und Material einen Hinweis auf die Epoche geben könnten. An der Halskrause sind kleine Ornamente befestigt, die möglicherweise ein Zeichen von Rang oder Zugehörigkeit darstellen. Die Hände liegen ruhig im Schoß, wobei eine Hand leicht über die andere gelegt ist – eine Geste, die Ruhe und Kontrolle ausdrücken soll.
Das Gesicht ist sorgfältig ausgearbeitet. Die Haut wirkt blass, was durch das dunkle Farbschema der Kleidung verstärkt wird. Die Augen sind dunkel und wirken aufmerksam, fast schon durchdringend. Der Mund ist geschlossen, die Lippen leicht nach innen gedrückt, was einen ernsten oder nachdenklichen Gesichtsausdruck erzeugt. Ein markanter Schnurrbart umrahmt das Gesicht und verleiht dem Mann ein distinguiertes Aussehen.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und wirkt unscharf, wodurch der Fokus voll und ganz auf die Person gerichtet wird. Die Beleuchtung ist dramatisch: Sie kommt von links und wirft Schatten auf die rechte Seite des Gesichts und der Kleidung, was eine gewisse Tiefe und Plastizität erzeugt.
Die Inschrift oben deutet darauf hin, dass es sich um ein Porträt einer Person handelt, die mit dem Kurfürstentum Sachsen in Verbindung steht. Dies könnte auf einen hohen gesellschaftlichen Status oder eine wichtige politische Funktion hindeuten. Die Darstellung wirkt insgesamt repräsentativ und soll vermutlich den Charakter und die Würde des Abgebildeten unterstreichen. Es entsteht der Eindruck eines Mannes, der Verantwortung trägt und sich seiner Position bewusst ist. Eine gewisse Melancholie scheint in dem Blick zu liegen, was möglicherweise auf die Lasten der Macht oder persönliche Sorgen hindeutet.