The Pool of Bethesda Robert Bateman (1842-1922)
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Robert Bateman – The Pool of Bethesda
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Auf der gegenüberliegenden Seite, am unteren Rand des Bildes, erstreckt sich ein Teich oder Becken, das von einem Bogen überdacht wird. Hier sind mehrere Personen versammelt, einige liegen am Beckenrand, andere sitzen oder hocken, offensichtlich in einem Zustand der Krankheit oder Schwäche. Ein Mann, vermutlich ein Wächter oder Diener, steht in der Nähe des Bogens und scheint die Szene zu beobachten. Ein weiterer Mann, möglicherweise ein Betroffener, kauert am Beckenrand.
Die Komposition ist sorgfältig durchdacht. Die Stufen, die den Engel von den wartenden Kranken trennen, symbolisieren eine Trennung zwischen himmlischer und irdischer Sphäre. Die Pflanze, die der Engel hält, könnte für Hoffnung und Wiederherstellung stehen, im Kontrast zu dem Leiden, das in der unteren Bildhälfte dargestellt wird.
Der Hintergrund zeigt einen sonnendurchfluteten Himmel mit wenigen Wolken und eine Architektur, die an eine antike, möglicherweise römische oder byzantinische Bauweise erinnert. Die Architektur selbst scheint eine Art Schutz zu bieten, aber auch eine gewisse Distanz zu der menschlichen Notlage aufrechtzuerhalten.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend, mit einem Schwerpunkt auf Grautönen und Erdtönen. Das Rot der Engelsflügel bildet einen starken Kontrast und zieht den Blick des Betrachters an. Der Gesamteindruck ist einer von stiller Würde und spiritueller Kontemplation, der das Leid der Kranken mit dem Versprechen der Heilung und göttlichen Fürsorge in Einklang bringt. Es entsteht der Eindruck einer stillen Beobachtung, einer erhabenen Distanz, die dennoch Hoffnung suggeriert.