Fishmarket Richard Parkes Bonington (1802-1828)
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Richard Parkes Bonington – Fishmarket
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung dominiert in warmen Tönen – Beige, Gelb und Braun –, was eine Atmosphäre von Helligkeit und Alltag vermittelt. Die Lichtverhältnisse deuten auf einen frühen Morgen oder ein später Nachmittag hin, wobei das Licht weich ist und die Details sanft betont. Der Himmel ist mit einem zarten Schleier aus Wolken bedeckt, der dem Bild eine gewisse Tiefe verleiht.
Die Komposition ist durchdacht aufgebaut. Das große Segel des Fischerbootes dient als zentrales Element und lenkt den Blick in Richtung des Horizonts, wo weitere Schiffe im Dunst verschwinden. Die Häuser am linken Rand bilden eine Kulisse und geben dem Ort einen räumlichen Kontext. Die Menschen sind in verschiedene Aktivitäten vertieft: einige handeln, andere sortieren Fische, wieder andere scheinen sich zu unterhalten. Ihre Gesten und Gesichtsausdrücke lassen auf ein geschäftiges Treiben schließen.
Es liegt eine gewisse Melancholie über der Szene, die durch die gedämpfte Farbgebung und die etwas abgewandte Darstellung der Figuren verstärkt wird. Die Arbeit der Fischer, das tägliche Brotverdienen, wird nicht glorifiziert, sondern schlichtweg dokumentiert. Es entsteht ein Eindruck von harter Arbeit und dem Kampf gegen die Elemente.
Der Künstler scheint weniger an einer detaillierten Wiedergabe der einzelnen Personen interessiert zu sein als vielmehr an der Gesamtwirkung des Marktes und der Darstellung eines bestimmten sozialen Milieus. Die Szene vermittelt einen Einblick in das Leben einer Küstenbevölkerung, deren Existenz eng mit dem Meer verbunden ist. Die Abwesenheit von übertriebenen Emotionen oder dramatischen Elementen verleiht dem Bild eine besondere Authentizität und lässt den Betrachter die Einfachheit und Härte des Lebens am Meer nachvollziehen.