Gustav Freytag Karl Stauffer-Bern (1857-1891)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Karl Stauffer-Bern – Gustav Freytag
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf dunkle Töne. Der Mann trägt einen schwarzen Anzug mit einem weißen Kragen, der die Aufmerksamkeit auf sein Gesicht lenkt und einen Kontrast bildet. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Eindruck von Tiefe und betont die zentrale Position des Porträtierten.
Die Darstellung wirkt insgesamt ernst und nachdenklich. Es entsteht ein Eindruck von gelebtem Leben und innerer Stärke. Der Blick des Mannes ist aufmerksam, fast durchdringend, was eine gewisse Intelligenz und Beobachtungsgabe suggeriert. Die Haltung ist aufrecht, aber nicht steif, was einen gewissen Grad an Selbstbewusstsein vermittelt.
Es lässt sich interpretieren, dass der Künstler hier versucht hat, mehr als nur ein äußeres Abbild zu schaffen. Vielmehr scheint es darum zu gehen, den Charakter und die Persönlichkeit des Mannes einzufangen. Die Falten im Gesicht könnten nicht nur Zeichen des Alters sein, sondern auch Ausdruck von Erfahrungen und inneren Konflikten. Der ernste Blick könnte auf eine tiefe Reflexion oder sogar Melancholie hindeuten. Insgesamt hinterlässt das Porträt einen Eindruck von einem Mann, der viel erlebt hat und dessen Leben von intellektueller Auseinandersetzung geprägt ist. Die zurückhaltende Farbgebung und die schlichte Komposition tragen dazu bei, den Fokus voll und ganz auf die Person zu richten und ihre innere Welt zu erforschen.