Playing the violin hermit Arnold Böcklin (1827-1901)
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Arnold Böcklin – Playing the violin hermit
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Über ihm, fast transparent und ätherisch, schwebt eine Gruppe von Figuren, die an Engel erinnern. Ihre Darstellung ist verschwommen und ungreifbar, was ihre übernatürliche Natur unterstreicht. Sie scheinen das musikalische Spiel aufmerksam zu verfolgen, als ob sie von der Melodie berührt wären.
Am rechten Bildrand steht ein kleines Kind, offenbar ein Engel, nackt und mit ausgebreiteten Flügeln. Es blickt mit einem Ausdruck tiefer Andacht auf den Eremiten und seine Musik. Die blasse Haut und die zarten Gesichtszüge des Engels verstärken den Eindruck von Reinheit und Unschuld.
Die Farbgebung ist gedämpft und tonal. Der Hintergrund ist in ein trübes, graubraunes Licht getaucht, das eine Atmosphäre der Einsamkeit und Kontemplation erzeugt. Die warmen Braun- und Goldtöne der Kutte des Eremiten stehen in Kontrast zu den kühlen Farben des Himmels und der Hütte. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Figur des Eremiten und seine Musik.
Es lässt sich vermuten, dass die Darstellung eine Reflexion über die Macht der Musik als Brücke zwischen der irdischen und der göttlichen Welt ist. Der Eremit, der sich von der Gesellschaft zurückgezogen hat, findet durch seine Musik eine Verbindung zum Göttlichen. Die Engel, die ihn lauschen, symbolisieren die spirituelle Anerkennung und die heilende Kraft der Musik. Das Kindengel repräsentiert unschuldige Verehrung und die universelle Sprache der Kunst.
Die Szene suggeriert eine Welt jenseits des Materiellen, eine Welt der spirituellen Erleuchtung und der inneren Ruhe. Die Einfachheit der Hütte und die Kargheit der Umgebung unterstreichen die Botschaft, dass wahre Erfüllung nicht in äußeren Gütern, sondern in der inneren Welt zu finden ist.