Lady Playing the Lute Hendrik van Steenwijk II (1580-1649)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Hendrik van Steenwijk II – Lady Playing the Lute
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau selbst ist in dunkler Kleidung gekleidet, die mit weißen Rüschen und einer hohen Halskrause verziert ist. Ihre Haltung ist konzentriert, ihr Blick ist auf die Laute gerichtet, während ihre Finger die Saiten greifen. Die Anordnung der Kleidung und die Frisur deuten auf einen gewissen sozialen Status hin.
Auf dem Tisch vor ihr befinden sich verschiedene Musikinstrumente, darunter eine Viola da Gamba und mehrere Bogen. Ein offenes Buch liegt ebenfalls auf dem Tisch, möglicherweise ein Notenblatt oder ein Gedichtband. Ein kleines, verschlossenes Schränkchen steht direkt hinter der Frau und wird von einem geöffneten Bücherregal flankiert, das mit Büchern gefüllt ist. Die Bücher verleihen dem Bild eine zusätzliche Ebene der Intellektualität und Bildung.
Der Hintergrund des Bildes besteht aus einem verschwommenen Landschaftspanorama, das durch das Fenster sichtbar ist. Diese Landschaft wirkt fremd und distanziert, sie dient eher als dekoratives Element als als integraler Bestandteil der Szene.
Die Komposition des Bildes ist sorgfältig durchdacht. Die geometrischen Formen des Fensters und der Möbel stehen im Kontrast zu den organischen Formen der Musikinstrumente und der Figur der Frau. Dies erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Struktur und Freiheit.
Ein möglicher Subtext des Werkes liegt in der Darstellung der Musik als Quelle der Kontemplation und des Trostes. Die Frau scheint in ihre musikalische Beschäftigung vertieft zu sein, abgeschieden von den Belangen der Außenwelt. Die Anwesenheit der Bücher deutet auf eine Verbindung zwischen Musik und Wissen hin, auf ein Streben nach intellektueller und ästhetischer Vervollkommnung. Es könnte auch eine Andeutung auf die gesellschaftliche Rolle der Frau in der damaligen Zeit geben – die Musik als eine akzeptable und angesehene Beschäftigung für Damen des Adels. Die verschlossene Kommode könnte auf eine verborgene Welt, auf Geheimnisse oder Privatsphäre hindeuten, die mit der Frau verbunden sind.