Self Portrait Henry William Pickersgill (1782-1875)
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Henry William Pickersgill – Self Portrait
Ort: Art Gallery of New South Wales, Sydney.
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Der Mann trägt einen dunklen Anzug mit einer weißen Rüschenkragen und einem schwarzen Schmetterlingsschal. Die Kleidung wirkt formell und dezent, was auf einen gewissen sozialen Status hindeutet. Das Licht fällt von links auf sein Gesicht, wodurch die Konturen seiner Wangenknochen und seines Kinns betont werden. Die Haut erscheint blass, fast transparent, was den Eindruck einer inneren Versunkenheit verstärkt.
Bemerkenswert ist die Art und Weise, wie der Künstler mit dem Pinsel umgegangen ist. Die Malweise wirkt stellenweise sehr spontan und skizzenhaft, besonders in den dunklen Bereichen des Hintergrunds und im Bereich der Kleidung. Andere Bereiche, vor allem das Gesicht, sind hingegen detaillierter ausgearbeitet, was eine gewisse Spannung zwischen Spontaneität und Kontrolle erzeugt.
Die fast vollständige Abwesenheit von Details im Hintergrund verstärkt die Konzentration auf die Person selbst. Es entsteht ein Eindruck von Isolation oder zumindest einer gewissen Distanz zur Außenwelt. Der direkte Blick des Dargestellten könnte als Versuch interpretiert werden, eine Verbindung zum Betrachter herzustellen, doch gleichzeitig vermittelt er auch eine gewisse Unnahbarkeit.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um ein Selbstporträt handelt – die Intimität des direkten Blicks und die Fokussierung auf das eigene Erscheinungsbild deuten darauf hin. Die Wahl des ernsten Ausdrucks und der dunklen Farbgebung könnte als Reflexion über die eigene Rolle oder Existenz verstanden werden, möglicherweise auch als Darstellung einer inneren Zerrissenheit oder eines Kampfes mit sich selbst. Die subtile Melancholie, die von dem Porträt ausgeht, lädt den Betrachter ein, über die tieferliegenden Gedanken und Gefühle des Dargestellten zu spekulieren.