The widower; Der Witwer Luke Fildes (1844-1927)
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Luke Fildes – The widower; Der Witwer
Ort: Art Gallery of New South Wales, Sydney.
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Vor ihm sitzen drei Kinder unterschiedlichen Alters. Das älteste Kind, ein Junge, hält sich die Stirn, möglicherweise von Hunger oder Krankheit geplagt. Ein jüngeres Mädchen weint, während ein Baby auf dem Boden sitzt und scheinbar unberührt von der düsteren Atmosphäre wirkt. Die Kleidung der Kinder ist abgenutzt und schmutzig, was ihre Notlage verdeutlicht.
Im Hintergrund steht eine weitere Gestalt – vermutlich die Mutter oder eine Verwandte – an einem Tisch, wo Brot und eine Schüssel mit etwas Essbarem stehen. Ihr Blick ist auf die Kinder gerichtet, aber auch von Sorge und Besorgnis geprägt. Die spärliche Einrichtung des Raumes, bestehend aus einem einfachen Tisch, Stühlen und einer rudimentären Feuerstelle, verstärkt den Eindruck von Armut und Entbehrung.
Die Farbgebung der Malerei ist gedämpft und düster gehalten. Dunkle Brauntöne und Grautöne dominieren die Szene und erzeugen eine Atmosphäre der Schwere und Hoffnungslosigkeit. Das wenige Licht fällt durch ein kleines Fenster, wodurch bestimmte Bereiche des Raumes hervorgehoben werden, während andere im Schatten bleiben.
Subtextuell scheint es um die Last der Verantwortung und die Herausforderungen eines einsamen Elternteils zu gehen. Die Darstellung der Kinder in ihrer Not verdeutlicht die Verwundbarkeit und Abhängigkeit von dem Witwer. Es liegt eine tiefe menschliche Tragik in der Szene, die sowohl das Leid als auch die stille Stärke des Mannes hervorhebt. Der Kontrast zwischen der schlafenden Unschuld des Kindes im Arm und dem Kummer des Vaters erzeugt einen besonders bewegenden Effekt. Die Malerei thematisiert somit auf subtile Weise soziale Ungleichheit, Verlust und die Bürde der Familienverantwortung unter schwierigen Bedingungen.