Church Plate and Images. Study for Waldemar Atterdag Holding Visby to Ransom Carl Gustaf Hellqvist (1851-1890)
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Carl Gustaf Hellqvist – Church Plate and Images. Study for Waldemar Atterdag Holding Visby to Ransom
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Das Auge wird zunächst von der Vielzahl der Formen angezogen, die sich in unterschiedlichen Winkeln und Positionen im Bildraum verteilen. Es handelt sich um eine Mischung aus Geschirr, Vasen, und was wie sakrale Gefäße aussehen könnte. Einige Objekte sind nahezu vollständig im Schatten verborgen, während andere durch das spärliche Licht, das von oben zu fallen scheint, partiell beleuchtet werden. Diese Lichtführung verstärkt den Eindruck von Geheimnis und Verstecktheit.
Die Komposition wirkt willkürlich und ungeordnet, dennoch scheint eine bestimmte Ordnung im Chaos zu herrschen. Die Gegenstände sind dicht aneinander gedrängt, was eine gewisse Enge und Bedrückung suggeriert. Die Neigung und Überlagerung der Objekte erzeugt eine dynamische Spannung und lenkt den Blick durch das Bild.
Der subtextuelle Charakter dieser Darstellung ist bemerkenswert. Die Auswahl der Gegenstände – offensichtlich religiöser Natur – in Verbindung mit der düsteren Atmosphäre legt nahe, dass es sich nicht um eine reine Naturschilderung handelt. Vielmehr könnte hier eine Metapher für Verlust, Entweihung oder die dunkle Seite des Glaubens angedeutet werden. Die Anordnung der Gegenstände, die fast wie nach einem Raub oder einer Plünderung wirken, könnte auf einen Verlust von Wert, Heiligkeit oder Macht hinweisen.
Die fehlende Klarheit hinsichtlich der Funktion und des Kontextes der Objekte verstärkt die Ambivalenz des Werkes. Es bleibt der Betrachter zurück, über die Bedeutung der dargestellten Gegenstände und die dahinterliegenden Intentionen des Künstlers nachzudenken. Der Eindruck entsteht, dass hier ein Moment eingefangen wurde, der mehr verbirgt, als er enthüllt.