Franz Wilhelm von Wartenberg 1593-1661, Count * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Franz Wilhelm von Wartenberg 1593-1661, Count
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Dargestellte blickt direkt in die Betrachterperspektive, was eine unmittelbare Verbindung schafft und seine Präsenz unterstreicht. Sein Gesicht ist von tiefen Furchen gezeichnet, die ein Leben voller Verantwortung und möglicherweise auch Entbehrungen andeuten. Die Augen wirken aufmerksam und durchdringend, während der Mund zu einem ernsten, fast melancholischen Ausdruck führt. Ein buschiger Schnurrbart, der in den typischen Formen seiner Zeit gehalten ist, rahmt das Gesicht und verleiht ihm eine gewisse Strenge.
Die Kleidung des Mannes signalisiert seinen hohen gesellschaftlichen Status. Er trägt ein dunkles Gewand mit aufwendigen Stickereien, vermutlich aus Seide oder einem anderen wertvollen Stoff. Ein hochgeschlossenes Kragenbild und die sichtbare Kette mit dem Kreuz deuten auf seine religiöse Funktion hin – er ist offenbar eine kirchliche Würdenträger. Die Schrift über seinem Kopf, in lateinischer Sprache verfasst, bestätigt dies und nennt ihn Episcopus Osnabrugensis (Bischof von Osnabrück) und Chvr Colonienesis (Kapitelherr des Kollegiatstifts).
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf dunkle Töne, die eine Atmosphäre der Seriosität und Kontemplation erzeugen. Das Licht fällt sanft auf das Gesicht und die Brust des Mannes, wodurch diese Bereiche hervorgehoben werden und seine Persönlichkeit betont wird. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was dazu beiträgt, den Fokus voll und ganz auf die Figur zu lenken.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der eine schwere Last trägt – die Verantwortung für sein Amt und die Sorgen seiner Zeit. Die Ernsthaftigkeit seines Gesichtsausdrucks und die feierliche Kleidung unterstreichen seine Rolle als Autoritätsperson in einer von religiösen und politischen Konflikten geprägten Epoche. Es ist ein Bild, das nicht nur eine individuelle Person zeigt, sondern auch einen Einblick in die Werte und Ideale des Barock gewährt.