Rinaldo and Armida Nicolas Poussin (1594-1665)
Nicolas Poussin – Rinaldo and Armida
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Maler: Nicolas Poussin
Ort: Dulwich Picture Gallery, London.
Der Name von Nicola Poussin ist nicht umsonst fest mit dem Begriff "Klassizismus" verbunden. Dieser französische Künstler war der Begründer, der Hauptvertreter der Malerei dieser Strömung, und alle seine Gemälde sind die lebendige Verkörperung von Klassik und Monumentalität der Malerei. Jedes der berühmten Gemälde Poussins ist ein Werk der hohen Kunst, ein historisches und monumentales Meisterwerk mit den berühmtesten Themen aus Literatur, Geschichte und Mythologie des Abendlandes. Die Komposition Poussins zeichnet sich durch ihre Prägung aus, einen Rhythmus, der zur Perfektion gebracht wird und auch bei der Betrachtung der Reproduktionen im Werk lesbar ist.
Beschreibung des Gemäldes "Rinaldo und Armida" von Nicola Poussin
Der Name von Nicola Poussin ist nicht umsonst fest mit dem Begriff "Klassizismus" verbunden. Dieser französische Künstler war der Begründer, der Hauptvertreter der Malerei dieser Strömung, und alle seine Gemälde sind die lebendige Verkörperung von Klassik und Monumentalität der Malerei.
Jedes der berühmten Gemälde Poussins ist ein Werk der hohen Kunst, ein historisches und monumentales Meisterwerk mit den berühmtesten Themen aus Literatur, Geschichte und Mythologie des Abendlandes.
Die Komposition Poussins zeichnet sich durch ihre Prägung aus, einen Rhythmus, der zur Perfektion gebracht wird und auch bei der Betrachtung der Reproduktionen im Werk lesbar ist. Die lokalen Flecken von Poussins Kolorit wurden vor und nach dem Künstler nicht wiederholt, so professionell und einzigartig ist seine Technik.
Es ist schwer vorstellbar, dass ein großes Museum ohne Gemälde von Nicolas Poussin auskommt, denn er ist eine der "Säulen" der klassischen Weltmalerei.
Das Gemälde "Rinaldo und Armida" ist ein Thema aus Tassos italienischem Gedicht "Das befreite Jerusalem", das Ende des 16. Rinaldo und Armida sind ein verliebtes Paar, dessen Liebe zu einem ikonischen Element des Gedichts wurde und Poussin faszinierte, der es auf einem seiner Gemälde malte.
Die Handlung spielt während eines der Kreuzzüge, nach denen die Stadt Jerusalem erobert wurde und das christliche Reich triumphierte. Angeblich schickte Satan ein schönes Mädchen namens Armida, um die Kreuzritter zu verzaubern und sie aufzuhalten. Rinaldo, der Held des Gedichts, hat seine Kameraden gerettet und damit den Wunsch der schönen Armida nach Rache geweckt. Natürlich entwickelt sich Armidas Hass schließlich zur Liebe zu ihrem Feind, der sie daraufhin verlässt.
Poussin stellte die Tragödie und mörderische Schönheit der Liebe zwischen den beiden Helden dar, und mit seiner unübertroffenen Technik gilt das Gemälde als eines der Meisterwerke der Weltkunst.
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Über ihm beugt sich eine Frau vor, ihre Haltung zeugt von Zärtlichkeit und gleichzeitig von einer fast unnatürlichen Ruhe. Ihre Kleidung, ein tiefblaues Gewand, fällt in weichen Falten und unterstreicht die sinnliche Ausstrahlung. Sie legt sanft ihre Hand auf seinen Kopf, ein Akt, der sowohl tröstlich als auch vielleicht verführerisch wirken kann. Ihre Augen sind auf den Betrachter gerichtet, ein Blick, der eine Mischung aus Besorgnis und stiller Enttäuschung zu vermitteln scheint.
Ein kleiner, geflügelter Knabenkopf, offenbar eine Darstellung des Amor, ist in die Szene integriert. Er hält einen Pfeil, der auf den schlafenden Krieger gerichtet ist – eine deutliche Anspielung auf die Macht der Liebe und ihre Fähigkeit, selbst die stärksten Helden zu überwältigen. Der Engel scheint hier nicht nur die Ursache, sondern auch Zeuge der Ereignisse zu sein.
Der Hintergrund ist bewusst verschwommen gehalten und besteht aus einer Landschaft mit sanften Hügeln und einem blassblauen Horizont. Ein einzelner Baum, dessen Stamm fast monströs erscheint, rahmt die Szene ein und verleiht ihr eine gewisse Enge und Beklommenheit. Die Farbgebung ist warm und gedämpft, mit einem Schwerpunkt auf Rot-, Blau- und Goldtönen, die die emotionale Intensität der Szene unterstreichen.
Subtextuell deutet das Bild auf ein Spannungsfeld zwischen Pflicht und Verlangen, zwischen Krieg und Liebe hin. Der bewusstlose Krieger symbolisiert möglicherweise den Verlust der Kontrolle, die Überwindung durch die Leidenschaft. Die Frau verkörpert dabei eine ambivalente Rolle – sie ist sowohl Beschützerin als auch Verführerin. Der Engel Amor, als personifizierte Liebe, wird zum Katalysator dieser Ereignisse. Die Komposition suggeriert ein Moment des Übergangs, eine Zäsur, die sowohl Hoffnung als auch Verzweiflung in sich birgt. Die Darstellung ist von einer theatralischen Inszenierung geprägt, die das Interesse des Betrachters weckt und zu einer Auseinandersetzung mit den dargestellten Themen anregt.