Sofia Charlotta (1668-1705), Princess of Palatinate, Duchess of Braunschweig-Lüneburg * David von Krafft (1655-1724)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
David von Krafft (Attributed) – Sofia Charlotta (1668-1705), Princess of Palatinate, Duchess of Braunschweig-Lüneburg
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt eine aufwändige Robe. Der Ausschnitt ist tief und offen, verziert mit feinen Stickereien, die durch ihr weißes Untergewand hervorblitzen. Darüber liegt ein dunkles, tiefblaues Gewand, möglicherweise aus Samt, das an der Schulter mit einer kunstvollen Brosche oder einem Schmuckstück befestigt ist. Ein passendes, dunkelblaues Tuch, möglicherweise eine Stola, wird sanft in der Hand gehalten, wodurch eine gewisse Bewegung und Weichheit in das statische Porträt gebracht wird.
Das Haar ist zu lockigen Wellen aufgesteckt, einige Strähnen fallen sanft über die Schultern. Die Frisur wirkt aufwendig, jedoch nicht überladen. Die Farbgebung des Haares ist warm, im Übergang von hellbraun zu rötlich-goldenen Reflexen.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten, ein dunkler, undifferenzierter Ton, der die Figur in den Vordergrund rückt und ihre Präsenz verstärkt. Die Lichtführung ist klassisch, mit einem hellen Licht, das das Gesicht und die Kleidung betont und so eine plastische Wirkung erzielt.
Subtextuell suggeriert die Darstellung eine Person von Rang und Bedeutung. Die kostbare Kleidung, die würdevolle Haltung und die sorgfältige Ausarbeitung der Details vermitteln einen Eindruck von Wohlstand und gesellschaftlicher Stellung. Der melancholische Ausdruck im Gesicht könnte auf persönliche Tragödien oder gesellschaftliche Belastungen hindeuten, die mit dem Leben einer Frau in einer höfischen Umgebung einhergehen konnten. Das Halten des Tuchs könnte eine Geste der Bescheidenheit oder des Schutzes symbolisieren, während die dunkle Farbgebung des Gewandes eine gewisse Ernsthaftigkeit und vielleicht auch Trauer andeutet. Insgesamt wirkt die Darstellung von einer gewissen Intimität geprägt, als ob der Betrachter einen Moment der Ruhe und Kontemplation einer bedeutenden Persönlichkeit einfangen könnte.