Silks and Satins of the Turf Benjamin Herring (1830-1871)
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Benjamin Herring – Silks and Satins of the Turf
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung ist gedämpft, vorwiegend erdige Töne wie Braun, Beige und Grün dominieren, akzentuiert durch vereinzelte Farbtupfer in den Jockeysanzügen – Rot, Gelb, Blau. Diese Farblichter lenken kurzzeitig den Blick und unterstreichen die Individualität der einzelnen Teilnehmer inmitten des allgemeinen Trubels. Der Himmel ist von einer dramatischen Wolkendecke bedeckt, die eine gewisse Unruhe und Spannung in die Szene bringt.
Am linken Bildrand steht eine einzelne Figur, vermutlich ein Trainer oder Besitzer, mit verschränkten Armen beobachtend. Seine Position suggeriert Distanz und Kontrolle, er wirkt wie ein stiller Beobachter des Geschehens. Er bildet einen Kontrast zur wilden Bewegung der Pferde und Reiter.
Die Komposition ist offen und weitläufig angelegt. Der Horizont liegt tief, was die Weite des Rennplatzes betont und den Eindruck einer unendlichen Bewegung verstärkt. Die Perspektive ist so gewählt, dass der Betrachter unmittelbar in das Geschehen hineingezogen wird, fast als ob er selbst am Rande des Rennens stünde.
Subtextuell scheint es um mehr zu gehen als nur um ein Pferderennen. Es könnte sich um eine Darstellung von Wettbewerb, Anstrengung und dem Streben nach Erfolg handeln. Die Figuren in den bunten Jockeysanzügen symbolisieren vielleicht auch soziale Schichten und Ambitionen. Der Trainer am Rand verkörpert die Kontrolle und das strategische Denken hinter der scheinbaren Wildheit des Rennens. Die Wolkendecke könnte als Metapher für die Ungewissheit und die Herausforderungen interpretiert werden, denen sich die Teilnehmer stellen müssen. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Energie, Bewegung und einer gewissen Melancholie angesichts der Vergänglichkeit des Moments.