Anchor and anchor! Pavel Fedotov (1815-1852)
Pavel Fedotov – Anchor and anchor!
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Maler: Pavel Fedotov
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
In den Jahren 1851-1852 malte der berühmte russische Künstler Fedotov sein letztes, vollendetes Gemälde mit dem Titel "Ankor, still, Ankor". Das Bild ist nicht ganz klar und scheint vage, genau wie das Leben des Soldaten, das darin dargestellt wird. Ein dunkler Raum, beleuchtet vom Licht einer Kerze und des Mondes, der durch ein kleines Fenster hereinkommt, ein Bett, ein Handtuch und ein Soldatenkessel an der Wand - das ist das schmuddelige Innere des Raums. Draußen vor dem Fenster weht ein kalter Wind und Schnee, es ist Winter, das Zimmer ist warm und gut, aber vielleicht so kalt wie der Hof im Herzen des Mannes, der auf dem Bett liegt.
Eine Beschreibung von Pavel Fedotovs Anchor, More Anchor
In den Jahren 1851-1852 malte der berühmte russische Künstler Fedotov sein letztes, vollendetes Gemälde mit dem Titel "Ankor, still, Ankor". Das Bild ist nicht ganz klar und scheint vage, genau wie das Leben des Soldaten, das darin dargestellt wird. Ein dunkler Raum, beleuchtet vom Licht einer Kerze und des Mondes, der durch ein kleines Fenster hereinkommt, ein Bett, ein Handtuch und ein Soldatenkessel an der Wand - das ist das schmuddelige Innere des Raums.
Draußen vor dem Fenster weht ein kalter Wind und Schnee, es ist Winter, das Zimmer ist warm und gut, aber vielleicht so kalt wie der Hof im Herzen des Mannes, der auf dem Bett liegt. Wahrscheinlich ist er ein Soldat, der den Winter über in einer Bauernhütte untergebracht ist. Er ist ein Offizier, da er allein in dem Zimmer wohnt, und auch, weil er einen Hund hat, mit dem er auf dem Bild spielt. Weit weg von seinen Kameraden und dem Trubel des hohen Lebens langweilt sich der Soldat, er hat nichts, womit er sich beschäftigen kann, er liest keine Bücher, er hat keine Lust zu schlafen und seine Spaziergänge an der frischen Luft werden durch den Frost vor dem Fenster behindert. Dieses Zimmer ist seit Monaten seine Existenzberechtigung, sein ganzes Leben, und jetzt weiß er einfach nicht, was er sonst tun soll.
Der Hund, ein Pudel, springt fröhlich über einen Stock, und der Mann, der auf dem Bett liegt, wiederholt die gleiche Bewegung immer wieder, so dass der Hund immer wieder spielen muss. Und man sieht, dass der Hund genauso müde ist wie der Mann, aber es ist das Einzige, was sie an einem Winterabend tun können. So wiederholt der Mann immer wieder die Worte: "Anchor, more, Anchor", was wörtlich auf Französisch bedeutet: "Mehr, mehr, mehr", und damit treibt er den Hund an, aber es ändert sich nichts, denn sie spielen schon einen ganzen Abend lang so.
Es dauert lange, bis man es begreift, und es ist schwer zu sehen, aber bei näherem Hinsehen wird alles klar und verständlich, so dass man nicht gleich wieder weggehen muss, sondern innehalten, nachdenken und verstehen muss.
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Der Raum wird von grob gemauerten Wänden begrenzt, deren Struktur durch die Malweise betont wird. Links sehen wir einen Teil einer Wand mit aufgehängter Kleidung, was auf einen bescheidenen Wohnraum hindeutet. Ein Fenster, das nur schwach erkennbar ist, lässt einen Blick nach draußen zu, doch die Dunkelheit dort draußen verstärkt lediglich die Isolation des Innenraums.
Im Zentrum der Darstellung befindet sich ein Tisch, der mit einer roten Tischdecke bedeckt ist. Darauf stehen verschiedene Gefäße und ein Vogelkäfig. Die Anordnung der Gegenstände wirkt zufällig und unordentlich, was einen Eindruck von Vernachlässigung oder vielleicht auch von einem einfachen, unkomplizierten Leben vermittelt.
Am Boden des Raumes liegt ein Hund, der sich zu dem Tisch hinbewegt. Er scheint aufmerksam zu sein, möglicherweise auf der Suche nach Essensresten. Seine Position und sein Verhalten könnten als Symbol für Abhängigkeit oder Überlebensinstinkt interpretiert werden.
Die gesamte Komposition wirkt bedrückend und melancholisch. Die Dunkelheit, die Enge des Raumes und die sparsame Einrichtung erzeugen ein Gefühl von Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit. Es liegt eine stille, fast meditative Stimmung vor, die den Betrachter in eine Welt der Reflexion und des Nachdenkens eintauchen lässt. Die Szene könnte als Metapher für die menschliche Existenz in Zeiten der Not oder der inneren Zerrissenheit gelesen werden. Der Vogelkäfig könnte zudem als Symbol für die Eingeschlossenheit und den Verlust der Freiheit dienen.