Portrait of Catherine II as a legislator in the temple of the goddess of Justice Dmitry Levitsky (Levitzky) (1735-1822)
Dmitry Levitsky – Portrait of Catherine II as a legislator in the temple of the goddess of Justice
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Maler: Dmitry Levitsky (Levitzky)
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Levitsky malte das Gemälde im Jahr 1783. Der Betrachter kann sich die Besonderheiten des Porträts in der Zeit des Klassizismus vorstellen. Wir können die Eigenheiten der Kunst, ihre Symbolik und Allegorie verstehen. Catherine befindet sich im Tempel der Göttin der Gerechtigkeit selbst. Sie verbrennt Mohnblumen auf einem besonderen Altar. Anstelle einer Krone trägt die Kaiserin einen Lorbeerkranz auf dem Kopf.
Beschreibung des Gemäldes "Porträt von Katharina der Großen" von Dmitri Levitsky
Levitsky malte das Gemälde im Jahr 1783.
Der Betrachter kann sich die Besonderheiten des Porträts in der Zeit des Klassizismus vorstellen. Wir können die Eigenheiten der Kunst, ihre Symbolik und Allegorie verstehen. Catherine befindet sich im Tempel der Göttin der Gerechtigkeit selbst. Sie verbrennt Mohnblumen auf einem besonderen Altar. Anstelle einer Krone trägt die Kaiserin einen Lorbeerkranz auf dem Kopf. Der Orden des Heiligen Wladimir schlägt vor Diese Catherine hat viel für das Land getan. Davon zeugen auch die Bücher, die ihr zu Füßen liegen. Das ist die Wahrheit.
In diesem grandiosen Porträt werden die wichtigsten Merkmale des Klassizismus anschaulich dargestellt. Zunächst einmal sind die Farben sehr gesättigt. Hier herrschen kalte Töne vor. Man kann die Aufteilung in mehrere Pläne im Raum spüren. Die Formen sind skulptural. Sie sind maximal zurückhaltend und gleichzeitig plastisch. Der Künstler bedient sich gekonnt der Methoden der Allegorie. Wir sehen Catherine in weißem Satin gekleidet.
Hier sehen wir eine echte Frau aus dem Altertum. Sie bewegt sich geschmeidig und lächelt sehr freundlich. Das ist genau das, was ein Führer eines starken Landes sein sollte. Um eine majestätische Wirkung zu erzielen, wurden bestimmte Details eingesetzt: Der Teppich ist leicht verschoben, der hellgelbe Satin schimmert, und der prächtige Hermelinmantel ist sichtbar.
Levitsky schuf ein Bild, das Catherine so weit wie möglich idealisiert. Er verinnerlichte die Idee, dass der Monarch nur für das Volk regiert und sich an die Gesetze hält, die im Staat gelten.
Der Inhalt des Gemäldes hat nicht den Charakter eines Porträts. Es kommt historischen Gemälden aus dieser Zeit sehr nahe. Das Porträt ist allegorisch. Um einen echten Herrscher darzustellen, waren Allegorien und Symbole erforderlich. Levitsky strebte nach Authentizität.
Wir haben es nicht nur mit einem Porträt zu tun, sondern mit einer Idee. Der Künstler gibt der Kaiserin eine Art Anweisung. So stellte sich der Adel die monarchische Macht in ihrer idealen Form vor.
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Der Hintergrund ist von dramatischen roten Stoffbahnen dominiert, die wie ein Vorhang herabhängen und eine Atmosphäre von Pracht und Zeremonie schaffen. Diese Stoffe scheinen fast schwerelos zu schweben, was der Szene eine übernatürliche Note verleiht. Im Hintergrund, leicht im Dunst verschwommen, ist eine klassische Säulenarchitektur erkennbar, die an griechische Tempel erinnert. Auf einem erhöhten Podest sitzt eine weiße Statue, die die Göttin der Gerechtigkeit darstellt, die ein Schwert hält und eine Waage balanciert.
Der Boden ist mit einem roten Samttuch bedeckt, das einen kräftigen Kontrast zu dem goldenen Kleid der Frau bildet. Vor ihr steht ein vergoldetes Objekt, vermutlich eine Urne oder ein Gefäß, das mit Blumen geschmückt ist. Die gesamte Komposition ist von einem tiefen, dunklen Hintergrund umgeben, der die Protagonistin in den Mittelpunkt rückt und ihre Figur hervorhebt.
Die Darstellung vermittelt eine starke Botschaft von Macht und Rechtsstaatlichkeit. Durch die Anlehnung an klassische Motive und Symbole – die Göttin der Gerechtigkeit, die Säulenarchitektur, das goldene Gewand – wird die Frau als eine Verkörperung von Weisheit, Gerechtigkeit und königlicher Autorität inszeniert. Die theatralische Inszenierung und die dramatische Beleuchtung dienen dazu, die Bedeutung der Szene zu verstärken und dem Betrachter das Gefühl von Ehrfurcht und Respekt zu vermitteln. Es scheint, als wolle der Künstler die Frau als eine erhabene Figur darstellen, die über die gewöhnliche Sterblichkeit hinausgeht und eine Verbindung zu den Idealen der Antike herstellt. Die Verwendung von Gold und Rot, traditionellen Farben der Macht und des Reichtums, unterstreicht diesen Eindruck zusätzlich.