Turkish Children Playing with a Tortoise Alexandre-Gabriel Decamps (1803-1860)
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Alexandre-Gabriel Decamps – Turkish Children Playing with a Tortoise
Ort: Conde Museum (Musée Condé), Chantilly.
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Der Blick der Frau ist nach links gerichtet, leicht abwesend, als ob sie in Gedanken versunken wäre. In ihren Händen hält sie ein kleines Buch oder eine Schriftrolle, was auf Bildung und intellektuelle Beschäftigung hindeutet. Vor ihr, auf einem kleinen Tischchen, befindet sich ein weiteres, kleineres Porträt – möglicherweise von einem Familienmitglied oder einer wichtigen Person aus ihrem Leben.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten, dominiert von dunklen Blautönen und Grauabstufungen. Dies verstärkt den Eindruck von Ernsthaftigkeit und Kontemplation. Ein leichter Schein fällt auf die Frau, wodurch ihr Gesicht und ihre Kleidung hervorgehoben werden. Der Hintergrund ist unscharf und dunkel gehalten, was die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt auf die dargestellte Person lenkt.
Über der Darstellung befindet sich eine Inschrift in lateinischer Schrift, die den Namen LA REINE MARIE AMELIE und das Jahr MDCCLXV (1765) trägt. Dies deutet darauf hin, dass es sich um ein Porträt einer Königin handelt, möglicherweise im Gedenken an einen bestimmten Anlass oder zur Dokumentation ihres öffentlichen Images.
Die Malerei vermittelt den Eindruck von Würde, Alter und vielleicht auch Verlust. Die Kombination aus dem dunklen Hintergrund, der ernsten Miene der Frau und dem kleinen Porträt vor ihr suggeriert eine Reflexion über die Vergangenheit und das Vergehen der Zeit. Es könnte sich um ein Bild einer Frau handeln, die einen langen Lebensweg hinter sich hat und nun in Erinnerung schwelgt oder auf ihre Nachkommen blickt. Die Darstellung strahlt eine gewisse Distanz aus, doch gleichzeitig auch eine stille Kraft und innere Stärke.