Saint Clare Receiving the Body of Saint Francis of Assisi at the Convent of Santa Maria degli Angeli (Sainte Claire recevant le corps de saint François d’Assise au couvent de Sainte-Marie-des-Anges) Francois-Leon Benouville (1821-1859)
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Um ihn herum versammelt sich eine große Menschenmenge, überwiegend Nonnen in weißen Habitern mit schwarzen Kapuzen. Ihre Gesichter spiegeln tiefe Trauer wider, doch gleichzeitig auch Ehrfurcht und Respekt. Eine zentrale Figur, vermutlich die Heilige Klara, tritt hervor; sie ist von einer Aura der Würde umgeben und scheint die Überführung des Leichnams entgegenzunehmen. Ihr Blick ist auf den Verstorben gerichtet, ihre Haltung vermittelt sowohl Schmerz als auch Akzeptanz.
Die Komposition ist durch eine klare Struktur gekennzeichnet. Die vertikale Anordnung des Podestes und der umliegenden Gebäude betont die spirituelle Erhabenheit des Moments. Das Licht fällt von oben herab, beleuchtet den Verstorben und die zentrale Figur der Klara, wodurch sie in den Vordergrund treten und ihre Bedeutung unterstrichen wird.
Im Hintergrund erkennen wir eine detaillierte Darstellung eines Klosterkomplexes mit Arkaden, Türmen und einem Glockenturm. Die Architektur wirkt monumental und verleiht der Szene einen Hauch von Ewigkeit. Die Anwesenheit einer großen Menschenmenge im Hintergrund deutet auf die Bedeutung des Ereignisses für die Gemeinschaft hin.
Subtextuell scheint es um die Thematik des Abschieds, des Glaubens und der spirituellen Nachfolge zu gehen. Die Überführung eines Heiligen wird hier als ein Moment der tiefen Verbindung zwischen irdischem Leben und göttlicher Sphäre dargestellt. Die Trauer der Nonnen kann auch als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit dem Verstorben und seiner Lehre interpretiert werden. Der Kontrast zwischen dem leuchtenden orangefarbenen Tuch und der weißen Kutte der Nonnen könnte die Dualität von Tod und Auferstehung symbolisieren. Die gesamte Szene strahlt eine Atmosphäre der stillen Kontemplation und des tiefen Glaubens aus, die den Betrachter dazu einlädt, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Hoffnung auf das Ewige nachzudenken.