Portrait of Laura da Pola Lorenzo Lotto (1480-1556)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Lorenzo Lotto – Portrait of Laura da Pola
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Darstellung findet vor einem dunklen, unscharfen Hintergrund statt, der die Figur hervorhebt und die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht und ihre Kleidung lenkt. Ein üppiges, tiefrotes Samtkissen dient als Sitzgelegenheit, während ein großer, smaragdgrüner Stoff, der wahrscheinlich eine Vorhang oder Draperie darstellt, elegant über die Schulter fällt und einen Kontrast zu dem roten Stoff bildet.
Die Dame trägt ein reich verziertes Kostüm. Ein dunkelbraunes, mit floralen Mustern besticktes Kleid wird von einer goldfarbenen Kette mit Anhänger betont. Darüber liegt ein prächtiges, goldenes Mieder mit herabhängenden Fransen. Auf ihrem Kopf thront eine kunstvolle, ebenfalls goldene Haube, die ihre dunklen Haare bedeckt. In ihrer rechten Hand hält sie ein Fächer aus weißem Gefieder, in der linken einen kleinen Gegenstand, der möglicherweise ein Schreibgerät ist. Dieser Gegenstand, zusammen mit der leicht gebückten Haltung, könnte eine Verbindung zu Bildung und Gelehrsamkeit suggerieren.
Die Farbgebung ist durch warme, gedeckte Töne geprägt, wobei das Rot des Kissens und das Gold der Schmuckstücke besonders hervorstechen. Diese Farben unterstreichen den Reichtum und den sozialen Status der dargestellten Frau.
Subtextuell könnte das Porträt die Tugenden und Ideale der höfischen Kultur repräsentieren: Anmut, Würde, und eine gewisse spirituelle Tiefe. Der ernste Blick, in Verbindung mit dem eleganten Kleid und den kostbaren Accessoires, deutet auf eine Frau hin, die sowohl von sozialer Bedeutung als auch von innerer Stärke geprägt ist. Die subtile Melancholie in ihrem Gesicht könnte eine Reflexion über die gesellschaftlichen Erwartungen und die Beschränkungen der Rolle einer Frau in der damaligen Zeit sein.