Fishmonger Vincenzo Campi (1536-1591)
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Vincenzo Campi – Fishmonger
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
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Links vom Tisch sitzt eine Familie, bestehend aus einem Mann, einer Frau und einem kleinen Kind. Der Mann scheint gerade dabei zu sein, einen Bissen zu sich zu nehmen, während die Frau das Kind liebevoll im Arm hält. Ihr Gesichtsausdruck vermittelt einen Eindruck von Zufriedenheit und Sättigung. Der Tisch gedeckte mit reichhaltigem Essen deutet auf einen gewissen Wohlstand hin.
Im Hintergrund ist eine Landschaft angedeutet, die einen Blick auf Bäume und eine Hügelkette gewährt. Verschiedene hängende oder aufgestellte Wildtiere, wie Hase und Fasan, deuten auf eine zusätzliche Nahrungsquelle hin und erweitern das Bild von Überfluss. Die Landschaft ist jedoch eher als Kulisse zu verstehen und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren und den Tisch im Vordergrund.
Die Komposition ist sorgfältig durchdacht. Die diagonale Anordnung des Tisches führt das Auge durch das Bild und verbindet die Familie mit dem Überfluss an Nahrungsmitteln. Die Helligkeit des Tisches und der Figuren steht im Kontrast zu dem dunkleren Hintergrund und betont die Bedeutung der Szene.
Subtextuell könnte die Darstellung als eine Allegorie auf die Fülle des Lebens und die Segnungen der Natur interpretiert werden. Der Reichtum an Nahrungsmitteln wird hier nicht nur als materielle Versorgung, sondern auch als Symbol für Glück und Wohlstand dargestellt. Die Darstellung der Familie, die gemeinsam das Essen genießt, unterstreicht die Bedeutung von Zusammenhalt und Gemeinschaft. Es könnte auch eine Reflexion über die Dualität von harter Arbeit (der Fischfang) und dem daraus resultierenden Genuss (das gemeinsame Mahl) sein. Die Präsenz von Wildtieren neben den Fischen lässt zudem auf die Abhängigkeit vom Überfluss der Natur schließen.