The Third Duke of Richmond (1735-1806) out Shooting with his Servant Johann Zoffany (1733-1810)
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Johann Zoffany – The Third Duke of Richmond (1735-1806) out Shooting with his Servant
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Sein Begleiter, ein Mann mit dunkler Hautfarbe, hält eine Tasche oder einen Beutel und scheint ihn zu unterstützen. Er ist in präzise geschneiderte Kleidung, darunter eine Weste und eine Hose mit Knöpfen, gekleidet, was auf eine ungewöhnlich hohe Stellung innerhalb des Haushalts hindeutet – eine Position, die über die eines einfachen Dieners hinausgeht. Der Blickkontakt zwischen den beiden Männern ist minimal; der Fokus liegt auf dem Jäger und seiner Handlung.
Der Hintergrund besteht aus einem dichten Wald, in dem durch die Bäume das Licht scheint. Einige Bäume sind im Vordergrund mit leuchtenden Herbstfarben dargestellt, was eine Atmosphäre von üppiger Natur und möglicherweise einer spezifischen Jahreszeit hervorruft. Im Hintergrund erstreckt sich eine weitläufige Landschaft mit weiteren Bäumen und einem Horizont, der in etwas Distanz verschwindet. Ein Hund, vermutlich ein Jagdhund, befindet sich am Boden vor den Männern, der auf etwas aufmerksam zu sein scheint.
Die Komposition lässt auf eine Hierarchie schließen, die durch die Positionierung und die Kleidung der Figuren untermauert wird. Die Darstellung des Schwarzen Mannes, der dem weißen Mann zur Seite steht, ist ambivalent. Sie könnte eine Darstellung von Loyalität und Dienstbarkeit sein, aber auch eine subtile Andeutung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse der damaligen Zeit, in denen Menschen mit afrikanischen Wurzeln oft in Abhängigkeitsverhältnissen standen. Die Jagdszene selbst steht symbolisch für Macht, Kontrolle und die Ausübung von Herrschaftsrechten. Die Verbindung zwischen dem Mann in der Jagdkleidung und seinem Begleiter birgt eine unterschwellige Spannung, die durch die unterschiedlichen Erscheinungsbilder und die hierarchische Struktur der Szene verstärkt wird. Die Szene vermittelt den Eindruck einer idyllischen Landschaft, doch die Präsenz des Schwarzen Mannes verleiht der Darstellung eine zusätzliche Ebene der Komplexität und regt zu einer Reflexion über soziale und koloniale Machtverhältnisse an.