Rievaulx Abbey John Wootton (1682-1764)
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John Wootton – Rievaulx Abbey
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Vor dieser Kulisse hat der Künstler eine Szene des gesellschaftlichen Lebens inszeniert. Mehrere Personen zu Pferd befinden sich im Vordergrund. Eine Gruppe hält an einem kleinen Hügel, ein Mann in rotem Gewand sitzt auf seinem Ross, während eine Dame neben ihm auf einem weiteren Tier Platz nimmt. Zwei weitere Reiter nähern sich von der Mitte her. Zwei Hunde liegen entspannt am Boden, scheinbar Teil des idyllischen Szenarios. Ein weiterer Mann ruht auf einer Bank, abgewandt zur Ruine, und scheint in die Landschaft zu blicken.
Die Komposition suggeriert eine Kontrastierung zwischen dem Verfall der Architektur und der vitalen Gegenwart der Menschen. Die Ruine steht für vergangene Zeiten, für Glauben und Macht, die vergangen sind. Sie ist ein Zeugnis von Veränderung und Vergänglichkeit. Gleichzeitig verkörpert die Gesellschaftsszene das Leben im Hier und Jetzt, eine Welt des Vergnügens und der Beobachtung. Die Menschen scheinen sich nicht direkt mit dem historischen Gewicht der Ruine auseinanderzusetzen; sie nutzen den Ort als Kulisse für ihre Freizeitaktivitäten.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch. Erdtöne dominieren die Darstellung, was die Atmosphäre von Melancholie und Kontemplation unterstreicht. Das Licht fällt weich auf die Szene, wodurch eine gewisse Romantik entsteht. Die Details der Kleidung der Personen lassen auf einen wohlhabenden sozialen Stand schließen, was den Gegensatz zwischen dem Verfall des religiösen Gebäudes und dem luxuriösen Leben der Gesellschaft noch verstärkt. Die Darstellung lässt Raum für Interpretationen über das Verhältnis von Mensch, Zeit und Geschichte.