San Gerolamo (Polyptych of San Bernardino) Bergognone (Ambrogio da Fossano) (1453-1523)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Bergognone – San Gerolamo (Polyptych of San Bernardino)
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann hält einen Stab mit einem Querbalken in der Hand, ein Symbol, das oft mit Pilgerreisen, Stärke und Glauben assoziiert wird. Zu seinen Füßen liegen zwei markante Objekte: ein Löwe und ein Totenkopf. Der Löwe, traditionell ein Zeichen für Mut und Macht, scheint hier dem Mann unterworfen zu sein, was seine spirituelle Überlegenheit betonen könnte. Der Totenkopf hingegen ist eine unmissverständliche Vanitas-Darstellung, die an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unvermeidlichkeit des Todes erinnert.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, fast schwarzen Raum, der durch einen hellen Schein hinter dem Mann unterbrochen wird. Dieser Kontrast verstärkt die Isolation des Mannes und lenkt den Blick auf seine Gestalt. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und düster gehalten, was eine Atmosphäre der Besinnlichkeit und möglicherweise auch der Buße erzeugt.
Die Komposition wirkt statisch und monumental. Der Mann nimmt fast die gesamte Bildfläche ein, was seinen zentralen Stellenwert unterstreicht. Es liegt nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Heiligen oder einer religiösen Figur handelt, deren Leben von Entbehrung, Askese und der Konfrontation mit dem Tod geprägt war. Die Anwesenheit des Löwen könnte seine Fähigkeit symbolisieren, die animalischen Triebe zu zähmen und spirituelle Stärke zu erlangen. Der Totenkopf dient als Mahnung an die Endlichkeit aller irdischen Dinge und fordert zur Reflexion über das Leben und den Glauben auf. Insgesamt vermittelt das Bild eine Botschaft von Hingabe, Askese und der Überwindung des Irdischen durch den Glauben.