„Star Blood 2:
Freehold“ von Roman Prokofiev, Zusammenfassung
Automatische übersetzen
Dieses Buch ist der zweite Band einer Science-Fiction-Saga über das Überleben von Erdkolonisten in einem unwirtlichen künstlichen Universum. Es erschien 2023 und enthüllt die harte Realität einer menschlichen Kolonie, die sich an das furchterregende Ökosystem einer gigantischen Dyson-Sphäre anpassen muss. Der ehemalige Kadett Sigurd verbirgt seine wahre Natur und teilt sich heimlich einen Körper mit einem mächtigen, uralten Wesen. Der Symbiont in ihm besitzt einzigartiges Wissen über die Kel-Zivilisation, jenes Volk, das einst diese unglaubliche Makrostruktur erschuf. Das Wesen betrachtet sich als rechtmäßigen Herrscher über den Körper des jungen Erdenmenschen. Der Symbiont treibt Sigurd ständig zu radikalen, aggressiven Handlungen an und manipuliert brutal seine bewussten Entscheidungen, um sein eigenes Überleben zu sichern.
Die Handlung beginnt mit der Entlassung des Protagonisten aus der Krankenstation der Siedlung Freehold. Der Erdling freundet sich mit Lando an, dem Prinzen des wilden Grasvolkes. Dieser schenkt ihm einen Kampfeisdolch als Zeichen seiner aufrichtigen Dankbarkeit für die Rettung seines Lebens. In der Krankenstation kommt Sigurd einer attraktiven Frau namens Travinka näher. Sie arbeitet als Feldärztin und ist die Tochter eines einflussreichen Schamanen, der den Ehrentitel „Grassprecher“ trägt. Der Protagonist erfährt, dass Travinka und ihr grausamer älterer Bruder Mark Cassidy seit ihrer Geburt mit besonderen Stigmata behaftet sind. Uralte Apparaturen werden den Menschen unter Schmerzen in den Körper implantiert. Diese Technologie ermöglicht die sichere Ansammlung von Sternenblut und verleiht den Trägern übernatürliche magische Fähigkeiten. Solche begabten Individuen werden respektvoll „Aufgestiegene“ genannt.
Das relativ friedliche Leben eines gewöhnlichen Kolonisten findet ein jähes Ende. Sigurd verdächtigt Mark des kaltblütigen Mordes an einem erfahrenen Kameraden und der vorsätzlichen Provokation einer verheerenden Invasion räuberischer Echsen. Mark bemerkt die unerwünschte Überwachung gerade noch rechtzeitig. Eine Gruppe seiner bewaffneten Handlanger überfällt den Helden heimlich in den leeren, dunklen Korridoren des Wohnmoduls. Die Angreifer planen, Sigurd fast zu Tode zu prügeln, ihn zu entkleiden und ihn demütigend mit dem übelriechenden Kot riesiger Felswürmer zu beschmieren. Der Erdenmensch trifft eine verzweifelte, riskante Entscheidung. Er übergibt freiwillig die vollständige Kontrolle über seinen Körper dem uralten Symbionten in ihm. Das Wesen erledigt vier gut trainierte Gegner mühelos. Der Symbiont fügt den Angreifern schwere Knochenbrüche zu. Sigurd erlangt gerade noch rechtzeitig die Kontrolle über seinen Geist zurück. Er weigert sich kategorisch, eine formelle Beschwerde bei der autoritären Anführerin der Erdlinge, Veronica Maxwell, einzureichen.
Die menschliche Kolonie benötigt ständig Ressourcen. Dynamite, der Kommandant der Kampftruppe, rekrutiert Sigurd für eine Expedition zur Gewinnung des kühlenden Minerals Chladonit. Die bewaffnete Gruppe unternimmt einen extrem gefährlichen, stundenlangen Aufstieg an den steilen Klippen des gewaltigen Frostriesenbergs. Sigurd nutzt einen kleinen, zahmen Yurr, um heimlich Missionen für das lokale, unsichtbare Kontrollsystem auszuführen. Der Held vernichtet einen aggressiven, gepanzerten Schneetigrex mit der Kampfmagie des Eiswinds. Er stellt die gefrorenen Kristallblüten der Frostblume wieder her und täuscht dabei geschickt den wachsamen Kommandanten. Für seine erfolgreichen Tarnaktionen erhält der Held mächtige neue magische Bronzefähigkeiten. Das Team kehrt mit einer reichen Beute sicher nach Hause zurück. Die zurückgebliebenen, erschöpften Soldaten ahnen nichts von den wahren Kampffähigkeiten des geheimnisvollen Neuankömmlings.
Sigurds und Travinkas romantische Beziehung entwickelt sich rasant während langer, heimlicher Treffen in der Nacht, weit jenseits der befestigten Basis. Travinka enthüllt erschreckende Details über die Struktur des mysteriösen Jenseits. Die Einheimischen nennen diesen seltsamen Ort Ewigkeit. Sigurds innere Stimme ergänzt das Bild schnell mit neuen, düsteren Fakten. Sie erklärt detailliert, dass die arroganten Herrscher der Ewigkeit die menschlichen Stigmata zynisch als Fallen benutzen, um gierig Seelen und magische Energie zu ernten. Sie berauben Milliarden von Bewohnern dieser Sphäre künstlich der Chance auf eine normale, natürliche Entwicklung. Dem Helden wird das erschreckende, globale Ausmaß dieses jahrhundertealten Betrugs bewusst.
Die ruhige, monotone Routine der täglichen Patrouillen wird jäh durch die Nachricht vom Auftauchen räuberischer Insektenmonster unterbrochen. Die Kolonieführung formiert eine schlagkräftige Streitmacht, um die tiefen Felsspalten im Gebiet des Zerbrochenen Landes zu säubern. Die Erdlinge entdecken Dutzende schleimiger Kokons. Systematisch beschießen und verbrennen sie die riesigen Larven uralter unterirdischer Kreaturen. Während einer kalten Nachtwache nutzt Mark listig Kampfmagie, um vollkommene Unsichtbarkeit zu erlangen. Er schleicht sich heimlich an Sigurd heran, entwaffnet den Wächter geschickt und wirft ihn ruhig auf den felsigen Grund des Abgrunds. Wie durch ein Wunder überlebt der Held den tödlichen Sturz dank seiner übernatürlich schnellen Geweberegeneration. Die auftauchenden Monster lähmen den bewegungsunfähigen Kämpfer sofort mit einem starken Gift. Vorsichtig schleppen sie ihre frische Beute in ein tiefes unterirdisches Nest.
Sigurd kämpft sich mühsam in einen dichten Kokon aus zähem, klebrigem Spinnennetz vor. In einer geräumigen Höhle entdeckt er eine gigantische Mutter tödlicher, gepanzerter Monster. Eine innere Stimme deutet ihm den einzig möglichen Weg zum Überleben an. Vorsichtig durchtrennt der Held die Fesseln mit Landos frostigem Knochendolch. Der Erdenmensch klettert rasch einen hohen Steinstalagmiten hinauf und holt einen leuchtenden Samen des Yggdrasil-Baums. Das blendende goldene Licht der uralten heiligen Pflanze löst die zähen Chitinpanzer der unterirdischen Kreaturen förmlich auf. Mit zwei gezielten Würfen von Thermogranaten gibt der Erdenmensch der riesigen Mutter den Rest. Im selben Moment bombardiert sein Trupp die Höhle mit starken Brandraketen. Die ehemaligen Kameraden sind sich des nahenden Todes des gefallenen Helden sicher. Sie brennen methodisch die Überreste des verseuchten Insektennests nieder.
Von einer massiven Wand aus loderndem, unerträglich heißem Feuer eingeschlossen, nutzt Sigurd eine seltene, silberne Raumkraft, die ihm aus dem Schoß des Monsters entsprungen ist. Er entkommt erfolgreich in eine sicher isolierte Taschendimension. Der Held findet sich im malerischen, sicheren Silbernen Schloss wieder. Die Herrin dieses geheimen Zufluchtsortes ist Azimandia Vizu Aran. Diese grausame, bösartige Aristokratin der Antike besitzt den höchsten Goldstatus der Kampfkraft. Offen gelangweilt unterhält sie den ungebetenen Gast. Azimandia plant, die Erinnerung des Erdenmenschen später vollständig auszulöschen und ihn für immer in eine unterwürfige, willensschwache Marionette zu verwandeln. Sigurd spielt geschickt die Rolle des verzauberten, gehorsamen Opfers. Er gewinnt meisterhaft Zeit, lässt sich auf eine lange, intime Begegnung mit Azimandia ein und handelt erfolgreich wertvolle Geheimnisse der alten Runenkunst aus.
Der Held zerstört methodisch die mühsam gesammelten Sternenmünzen, um seine magische Energie rasch wieder aufzufüllen. Heimlich löst er seine schwachen, nutzlosen Fähigkeiten in kostbare Tropfen Sternenblut auf. Azimanda verliert jegliche Vorsicht und beschließt, dem langwierigen, grausamen Spiel ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Arrogant deaktiviert sie ihre unsichtbaren Energieschilde. Die Adlige versucht, in den wehrlosen Geist ihres gequälten Gefangenen einzudringen. Plötzlich greift Sigurd die übermütige Herrin des Schlosses mit einem Zauber aus scharfen, lebenden Ketten an. Er fesselt die leichtsinnige Frau und durchbohrt ihren Körper mit einem unzerstörbaren Speer aus dem giftigen grünen Metall Illium.
Angesichts der unmittelbaren Bedrohung durch lang anhaltende, qualvolle Schmerzen und den bevorstehenden Tod verfällt Azimanda erwartungsgemäß der Panik. Unter Tränen der Verzweiflung schwört sie ihrem Eroberer einen unzerbrechlichen Eid absoluter Treue. Die alte, gebrochene Aristokratin belegt sich freiwillig mit einem Zauber der körperlichen Transformation. Für immer wird sie in Sigurds starken Händen zu einem goldenen Artefakt vollkommenen, bedingungslosen Gehorsams. Nachdem er die Kontrolle über das luxuriöse Schloss erlangt hat, untersucht der Held sorgfältig die düsteren, geheimen Gewölbe seiner gefallenen Herrin. Am Grund eines tiefen Abgrunds sieht er Tausende von verwelkten Skeletten betrogener Gäste. Gelähmte Gefangene werden in Kryostasekammern gehalten. Unter ihnen entdeckt der Held zu seiner größten Überraschung den berühmten Vincent Cassidy, der vor vielen Jahren verschwand. Er ist der leibliche Vater von Mark und Travinka.
Sigurd nimmt die silberne Fähigkeit an, der ewigen räumlichen Isolation endgültig zu entkommen. Er füllt seine erschöpften Energiereserven vollständig auf. Der Erdling bereitet sich entschlossen darauf vor, unverzüglich in die Freie Herrschaft zurückzukehren. Er muss die düsteren Zerbrochenen Lande allein durchqueren. Eine unausweichliche, tödliche Konfrontation mit Mark, der ihn feige verraten hat, erwartet den Helden.
- „Hoffnung ist das Ding mit Federn“ von Christopher Cokinos
- Eine Zusammenfassung von „Starblood 7: Wild Hunt“ von Roman Prokofiev
- Eine Zusammenfassung von Roman Prokofjews „Schattenlanden“
- „Sternenblut 6: Ting“ von Roman Prokofjew, Zusammenfassung
- Eine Zusammenfassung von „Sternenblut 5: Ewigkeit“ von Roman Prokofjew
- Ausstellung der Künstlerin Julia Erokhina "Harmonie der Gegensätze"
Adblock bitte ausschalten!
Sie können nicht kommentieren Warum?