„Der Steingigant“ von Semjon Karatow, Zusammenfassung
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Dieses Buch ist der letzte Teil einer Abenteuertrilogie über das Leben der Urmenschen in der Altsteinzeit und wurde 1965 geschrieben. Die Handlung des Werkes konzentriert sich auf eine detaillierte Rekonstruktion des Lebens der frühen Hominiden und zeigt den Prozess der Herstellung der ersten Steinskulpturen als ein echtes Mittel zur Versöhnung zwischen den Urstämmen.
Korras Exil
Der Protagonist der Geschichte ist der bucklige Jäger Korru vom Stamm der Maum. Seine Stammesgenossen nennen ihn „Roter Saiga“. Aufgrund eines angeborenen körperlichen Defekts ist der junge Mann in der rauen Steinzeit, wo das Überleben von roher Kraft abhängt, ein Schwachpunkt. Korru kann nicht an den Treibjagden der kräftigen Männer teilnehmen. Da er in seiner Höhle keine Akzeptanz findet, verlässt er das Lager. So beginnt seine einsame Wanderung durch die wilde Savanne.
Leben in der Savanne
Auf seinen Reisen nutzt Korru seine außergewöhnlichen Beobachtungsgaben, um zu überleben. Er perfektioniert seine Steinmetzkunst und fertigt scharfe Feuersteinwerkzeuge. Schon bald kreuzt sich der Weg des Verbannten mit dem eines riesigen Höhlenbären namens Sherk. Entgegen seinen Urinstinkten greift Maum das Raubtier nicht an. Mensch und gewaltiges Tier leben fortan friedlich zusammen. In dieser Zeit begegnet Korru immer wieder einem Mädchen namens Zei vom Stamm der Aikh, die die Fähigkeiten des buckligen Handwerkers aufrichtig bewundert.
Einen Steinbären herstellen
Nachdem er sich nahe einer hohen Kalksteinklippe niedergelassen hatte, begann Korru mit der gewaltigen Aufgabe. Mit primitiven Steinmeißeln meißelte er eine gigantische Bärenfigur aus dem weichen Gestein. Die Arbeit erforderte enorme Muskelkraft und dauerte lange. Maum schlug methodisch Steinstücke ab und formte so eine erkennbare Silhouette. Im Licht der untergehenden Sonne nahm der gelbe Kalkstein einen rötlichen Schimmer an, wodurch das gemeißelte Tier lebendig wirkte. Die Erschaffung dieser enormen Skulptur wurde zum Lebenswerk des Meisters.
Stammesinterner Waffenstillstand
Gerüchte über die wundersame Schöpfung verbreiteten sich rasch in der Savanne. Vertreter verfeindeter Urvölker – der Mauma, der Aihi, der Kochchu und der Okha-Guhi – strömten zu dem Felsen. Die Wilden standen wie gebannt vor dem Steingiganten. Das Ausmaß des Werkes überstieg die Vorstellungskraft der primitiven Jäger. Korr nutzte den Moment des allgemeinen Schocks und beendete eine langjährige, blutige Fehde. Die verschiedenen Hominidengruppen vereinbarten, die Angriffe einzustellen, gemeinsam nach Nahrung zu suchen und friedlich am Fuße des Monuments Tierfelle auszutauschen.
Der Tod des Meisters
Die vereinten Stämme veranstalten eine gewaltige Treibjagd. In einer tiefen Schlucht umzingeln die Jäger ein riesiges Wollnashorn. Korru beweist unglaublichen Mut – er nähert sich dem wütenden Tier und versetzt ihm einen präzisen Hieb. Das tödlich verwundete Nashorn beginnt zu Boden zu sinken. Plötzlich, in seinen Todesqualen, reißt das Tier seinen schweren Kopf heftig herum. Ein scharfes Horn streift die Schläfe eines Buckelmaums. Korru stirbt augenblicklich, inmitten des Jubels der Menge, die den erfolgreichen Abschluss der Jagd feiert.
Maums Vermächtnis
Viele Winter später erscheinen neue Jägergruppen an dem Felsen mit der Steinstatue. Der junge Mammut – Sohn des Kriegers Mammutzahn und Zey – erzählt den jungen Männern die Geschichte des großen buckligen Maums. Jeden Frühling versammeln sich Angehörige verschiedener Stämme weiterhin an dem Denkmal zum friedlichen Austausch. Sie meißeln Miniatur-Bären aus Kalkstein, um sich Jagdglück zu sichern. Auch der alte, lebende Bär Sherk besucht regelmäßig Korrus Grabstätte und schläft friedlich neben den Menschen.
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