Child with Punch Doll (also known as Pierre de la Pommeraye) – 1874 Pierre-Auguste Renoir (1841-1919)
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Pierre-Auguste Renoir – Child with Punch Doll (also known as Pierre de la Pommeraye) – 1874
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Der Hintergrund ist vage gehalten, verschwimmt in einer warmen Farbgebung von Grün- und Brauntönen. Dies lenkt die Aufmerksamkeit unweigerlich auf das Kind und das Objekt, das es hält – eine mit bunten Streifen versehene, einfache Puppe. Die Puppe, ein hölzernes Schattenspielzeug, wird von dem Kind fest umklammert. Ihre Form ist rudimentär, ihre Farben kontrastieren stark mit der zarten Farbgebung des Hintergrunds und der Kleidung des Kindes.
Die Kleidung des Kindes, ein helles, mit Spitze verziertes Kleid, wirkt fast wie ein Gegenpol zu der einfachen, spielerischen Puppe. Es suggeriert eine gewisse Sorgfalt und vielleicht auch eine gesellschaftliche Herkunft. Die Malweise ist locker und impressionistisch, die Pinselstriche sind sichtbar und verleihen dem Bild eine gewisse Flüchtigkeit und Lebendigkeit. Die Konturen sind weich, fast unscharf, was die Atmosphäre der kindlichen Welt verstärkt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Werk die Übergangsbereiche zwischen Kindheit und Erwachsenwerden thematisiert. Die Ernsthaftigkeit des Kindes in Verbindung mit dem einfachen Spielzeug könnte die Vergänglichkeit der Kindheit, die flüchtige Natur der unbeschwerten Spiele und die ersten Anzeichen von Reflexion und Nachdenklichkeit andeuten. Die Puppe, obwohl ein Spielzeug, könnte auch als Symbol für die Illusion und die Künstlichkeit der Welt interpretiert werden, die dem Kind präsentiert wird. Insgesamt erzeugt das Bild einen Eindruck von stiller Melancholie und einem Moment eingefangener Intimität.