Stanza Fire in the Borgo: Fire in the Borgo Raphael (1483-1520)
Raphael – Stanza Fire in the Borgo: Fire in the Borgo
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Maler: Raphael
Ort: Vatican Museums (fresco) (Musei Vaticani (murales)), Vatican.
Das Fresko "Feuer in Borgo" erzählt von Ereignissen, die sich in einem zentralen Bereich Roms abspielen. Der Legende nach brach in der Nähe des Papstpalastes ein Feuer aus, das erst wieder erlosch, als Papst Leo IV. selbst erschien. Der Papst erschien auf dem Balkon und stoppte das Feuer mit einem Kreuzzeichen, das auf die Menge und die Flammen gerichtet war, die einen ganzen Häuserblock Roms einrahmten. Das Gemälde schildert die Panik und den Schrecken der Einwohner Roms, die unter den unbezwingbaren Flammenzungen zu leiden hatten.
Beschreibung des Gemäldes Feuer in Borgo von Raphael Santi
Das Fresko "Feuer in Borgo" erzählt von Ereignissen, die sich in einem zentralen Bereich Roms abspielen. Der Legende nach brach in der Nähe des Papstpalastes ein Feuer aus, das erst wieder erlosch, als Papst Leo IV. selbst erschien. Der Papst erschien auf dem Balkon und stoppte das Feuer mit einem Kreuzzeichen, das auf die Menge und die Flammen gerichtet war, die einen ganzen Häuserblock Roms einrahmten.
Das Gemälde schildert die Panik und den Schrecken der Einwohner Roms, die unter den unbezwingbaren Flammenzungen zu leiden hatten. In der oberen linken Ecke ist eine Frau zu sehen, die ihr Kleinkind von einem Balkon aus einem Mann übergibt, um ihr Kind vor den Elementen zu retten. Sie steht in Flammen und ist bereit, sich zu opfern, um ihr Kind zu retten.
Unten sehen Sie einen Teil des Schauplatzes, der in hellrote Flammen und schwarzen Rauch gehüllt ist. Die insgesamt helle Farbpalette des Werks wird durch den dunkelsten Teil der Komposition unterstrichen, der den Tod und die Unbezwingbarkeit der Elemente sowie die Not, die plötzlich über die friedliche Stadt hereingebrochen ist, zum Ausdruck bringt. Rechts ist eine ausdrucksstarke Gruppe von Menschen zu sehen, die Krüge mit Wasser halten und um ihre Rettung kämpfen. In der Mitte und in der äußersten Ecke des Gemäldes ist ein Gebäude mit Papst Leo IV. zu sehen, der auf dem Balkon steht und das Kreuzzeichen in Richtung der riesigen Flammen zeigt. In Erwartung des Wunders und der Erlösung durch den Heiligen versammelt sich eine Gruppe von Frauen und Kindern unter dem Balkon und streckt ihre Arme nach ihrem Herrscher aus. Sie loben den Papst und flehen ihn an, Rom vor dem Feuer zu retten.
Das Gemälde zeigt den hübschen jungen Aeneas, der einen alten Mann auf seinen Schultern aus einem brennenden Block trägt. Ihm zur Seite stehen seine Frau Creusa und sein Sohn Ascanias. Das Erscheinen von Aeneas auf der Leinwand zeigt, dass das Hauptthema des Stoffes aus Vergils Troja stammt, in dem auch das Feuer beschrieben wird.
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Auf der linken Bildhälfte werden die zerstörerischen Kräfte des Feuers eindrucksvoll dargestellt. Ein Mann, offenbar von den Flammen erfasst, wird von einem anderen Mann, der ihn zu stützen scheint, herabgetragen. Die intensive Farbgebung, insbesondere das Rot und Gelb der Flammen, verstärkt den Eindruck von Gefahr und Zerstörung. Die Figuren wirken in ihrer Darstellung kraftvoll und dynamisch, was die dramatische Situation unterstreicht.
Rechts des Brennpunkts ist eine Treppe zu sehen, die zu einer erhöhten Plattform führt, auf der sich eine Gruppe von Menschen befindet. Diese Beobachter scheinen unbeteiligt an der unmittelbareren Gefahr zu sein, was einen Kontrast zur Verzweiflung derjenigen schafft, die direkt von dem Brand betroffen sind. Die Architektur im Hintergrund, mit den Säulen und den klassischen Elementen, deutet auf eine römische Umgebung hin.
Die Komposition ist durch die gewölbte Decke vorgegeben, die eine gewisse Erhabenheit und Monumentalität verleiht. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, wodurch ein Gefühl von Enge und Panik entsteht. Die unterschiedlichen Gesten und Gesichtsausdrücke der Menschen zeugen von der Bandbreite menschlicher Reaktionen auf eine Katastrophe – von Angst und Hilflosigkeit bis hin zu Besorgnis und dem Versuch, sich selbst und andere zu retten.
Neben der direkten Darstellung des Brandes lassen sich auch subtile subtextuelle Ebenen erkennen. Die Szene könnte als Allegorie für politische oder gesellschaftliche Umwälzungen verstanden werden, in denen etablierte Ordnungen ins Wanken geraten und eine Zeit der Veränderung und des Umbruchs eingeläutet wird. Die unbeteiligten Beobachter auf der erhöhten Plattform könnten für eine Distanzierung der Eliten von den Problemen des Volkes stehen. Die Darstellung des Feuers selbst kann als Symbol für Zerstörung, aber auch für Reinigung und Neuanfang interpretiert werden.
Insgesamt wirkt die Darstellung durch ihre Dynamik, ihre Farbgebung und die Vielzahl der dargestellten Emotionen äußerst eindringlich und regt zu Reflexion über die menschliche Reaktion auf Katastrophen und die Vergänglichkeit der Dinge an.