The Flood Michelangelo Buonarroti (1475-1564)
Michelangelo Buonarroti – The Flood
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Maler: Michelangelo Buonarroti
Ort: Vatican Museums (fresco) (Musei Vaticani (murales)), Vatican.
"Die Sintflut" ist das Fresko, mit dem Michelangelo Buonarrotti die Ausmalung der Sixtinischen Kapelle begann. Der italienische Meister war sich seiner Fähigkeiten zunächst nicht sicher und engagierte sogar erfahrene Freskenmaler aus Florenz. Aber die Zeit verging, und hier schickte Buanarotti, der mit der Arbeit der Assistenten nicht zufrieden war, diese zurück und fuhr fort, die Wände selbst zu streichen.
Beschreibung des Gemäldes Die Sintflut von Michelangelo Buonarroti
"Die Sintflut" ist das Fresko, mit dem Michelangelo Buonarrotti die Ausmalung der Sixtinischen Kapelle begann. Der italienische Meister war sich seiner Fähigkeiten zunächst nicht sicher und engagierte sogar erfahrene Freskenmaler aus Florenz.
Aber die Zeit verging, und hier schickte Buanarotti, der mit der Arbeit der Assistenten nicht zufrieden war, diese zurück und fuhr fort, die Wände selbst zu streichen. Wie in all seinen Werken erforscht Michelangelo in der "Sintflut" die menschliche Natur, seine Handlungen unter dem Einfluss von Unglück, Unheil, Katastrophe, die Reaktion auf das, was um sie herum geschieht. Mehrere einzelne Fragmente bilden ein vollständiges Fresko, in dem sich eine wahre Tragödie entfaltet. Im Vordergrund versucht eine Gruppe von Menschen auf einem kleinen Stück Land zu fliehen, zusammengekauert wie eine Herde verängstigter Schafe.
Ein Mann versucht, den drohenden Untergang für sich und seine Geliebte hinauszuzögern, indem er sie auf seinen Rücken hebt. Das Kind versteckt sich in seiner Verzweiflung hinter dem Körper seiner Mutter, die sich dem Schicksal ergeben zu haben scheint. Der junge Mann krabbelt am Stamm eines Baumes entlang, in der Hoffnung, dem Tod zu entkommen. Auf der rechten Seite flüchtet eine andere Gruppe in ein Stück Segeltuch, um sich vergeblich vor den Wassermassen zu schützen, die vom Himmel herabstürzen.
Ein kleines Boot schaukelt auf den unruhigen Wellen, und zwischen den verzweifelten Betroffenen wird um Platz gerungen. Und in der Ferne schwimmt die Arche, an deren Wänden mehrere Männer rütteln und wütend verlangen, eingelassen und aus dem herannahenden Wasser gerettet zu werden.
Die Figuren des Freskos verhalten sich unterschiedlich: Die einen klammern sich an die letzte Chance, klettern buchstäblich auf den Rücken der anderen, andere strecken die Arme aus, um zu helfen, wieder andere wollen ihren Nachbarn in die Katastrophe stürzen, um die Sekunden zu verlängern. Aber die einzige Frage, die sich jeder stellt und die gleich unter Wasser verschwinden wird, ist: Warum müssen sie sterben, und wofür? Aber der Himmel schweigt, und nur unaufhörliche Wasserströme ergießen sich auf die elende Erde.
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Am Horizont, inmitten des trüben Himmels, zeichnet sich die Silhouette einer schwebenden Gestalt ab – möglicherweise eine göttliche Figur oder eine Andeutung übernatürlicher Kräfte, die das Geschehen steuern.
Im Zentrum der Komposition ragt eine erhöhte Plattform oder ein Schiff empor, das als letzter Zufluchtsort für eine kleine Gruppe von Menschen dient. Diese Gruppe scheint aus verschiedenen sozialen Schichten zu bestehen, was auf eine universelle Betroffenheit hinweist. Einige Figuren klammern sich verzweifelt an das Holz, andere blicken in die Ferne, während wieder andere in scheinbarer Resignation das Geschehen beobachten.
Am linken Bildrand haben sich einige Gestalten auf einer Felsformation versammelt. Dort findet sich auch eine schwarze Hundefigur, die inmitten des Chaos eine ungewöhnliche Ruhe ausstrahlt.
Rechts von dem Schiff findet sich eine weitere Gruppe, die sich unter einem schützenden Überhang zusammengefunden hat. Die Körperhaltung der Personen dort deutet auf Angst und Schutzbedürfnis hin.
Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen dominiert. Das Blau des Wassers wird durch Grautöne und Brauntöne unterbrochen, was die düstere und bedrohliche Atmosphäre der Szene unterstreicht.
Es lassen sich verschiedene Subtexte erkennen: Die Darstellung kann als Allegorie für die menschliche Vergänglichkeit und die Macht der Natur interpretiert werden. Die Überflutung symbolisiert möglicherweise auch eine moralische Reinigung oder eine göttliche Strafe. Die unterschiedlichen Reaktionen der Figuren – von Verzweiflung über Resignation bis hin zu Hoffnung – spiegeln die Bandbreite menschlicher Erfahrungen angesichts von Katastrophen wider. Die Darstellung der Nacktheit der Figuren kann als Hinweis auf die Verwundbarkeit und Entblößung des Menschen in seiner nackten Existenz verstanden werden. Letztlich regt das Werk zu einer Reflexion über die menschliche Existenz, Moral und die Beziehung zwischen Mensch und Natur an.