Vincent van Gogh – La Berceuse (Woman Rocking a Cradle; Augustine-Alix Pellicot Roulin, 1851–1930) Metropolitan Museum: part 4
Metropolitan Museum: part 4 – Vincent van Gogh - La Berceuse (Woman Rocking a Cradle; Augustine-Alix Pellicot Roulin, 1851–1930)
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Das Gemälde Wiegenlied malte Van Gogh in einer recht schwierigen Zeit seines Lebens. Es wurde in Arles gemalt. Die Produktion hatte erst kurz zuvor begonnen, als Van Gogh sich in einem Anfall geistiger Verwirrung einfach das Ohr abschnitt. Das war einige Zeit vor Gauguins Abreise. Doch der Künstler vollendete sein Werk nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus. Das Werk war nicht leicht zu schreiben, und Van Gogh hat es mehrmals umgeschrieben.
Eine Beschreibung des Gemäldes "Wiegenlied" von Vincent van Gogh
Das Gemälde Wiegenlied malte Van Gogh in einer recht schwierigen Zeit seines Lebens. Es wurde in Arles gemalt. Die Produktion hatte erst kurz zuvor begonnen, als Van Gogh sich in einem Anfall geistiger Verwirrung einfach das Ohr abschnitt. Das war einige Zeit vor Gauguins Abreise. Doch der Künstler vollendete sein Werk nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus. Das Werk war nicht leicht zu schreiben, und Van Gogh hat es mehrmals umgeschrieben. Und Zeugen berichteten, dass der Meister, der nie zuvor gesungen hatte, beim Malen der Leinwand oft lange Schlaflieder sang.
Augustine Roulin, die Frau des örtlichen Postbeamten, war das Modell. Zu dieser Zeit war sie eine der wenigen Personen, mit denen Van Gogh intim war. Van Gogh glaubte aufrichtig, dass die Familie dieser Frau beispielhaft war, einfach das Ideal eines gesunden Familienlebens der einfachsten Leute. Der Meister malte oft Augustine, ihren Ehemann oder kleine Kinder auf seinen Leinwänden.
Das Gemälde ist überwiegend in Grüntönen gehalten. Es ist sowohl reich an smaragdgrünen als auch an dunkelgrünen Farbtönen. Der Blick der abgebildeten Frau wirkt nachdenklich und müde, aber gleichzeitig konzentriert. Schneeweiße Blumen im Garten im Hintergrund verleihen dem Werk Frische. Der Vordergrund des Gemäldes zeichnet sich durch seine klaren, geraden Linien aus; selbst die Falten des Rocks der Frau scheinen irgendwie "scharf" zu sein. Hinter ihr wiederum ist ein Ornament aus zart gedrehten Grünpflanzen in frischen, hellen Grüntönen zu sehen.
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Der Hintergrund ist von einem dichten, floralen Muster dominiert. Zahlreiche, großblumige Darstellungen in Weiß, Rosa und Gelb erstrecken sich über die gesamte Fläche und bilden einen Kontrast zu der ruhigen, fast asketischen Erscheinung der Frau. Dieses florale Element wirkt wie eine Art Vorhang oder Tapete und rahmen die Figur ein. Die Blumen sind nicht naturalistisch dargestellt, sondern durch kräftige Pinselstriche und vereinfachte Formen charakterisiert, was der Darstellung einen dekorativen und expressiven Charakter verleiht.
Die Gesichtszüge der Frau sind markant und wirken melancholisch. Ihre Augen sind tief liegend und blicken nach unten. Die Haut ist in warmen, rötlichen Tönen gemalt, die einen Eindruck von Müdigkeit oder vielleicht sogar von Sorge vermitteln. Die Haare, ebenfalls in einem rötlich-braunen Farbton gehalten, sind schlicht zurückgebunden.
Ein subtiler Unterton von Ruhe und Geborgenheit liegt in der Szene. Die Tätigkeit des Strickens, die Schaukelbewegung des Stuhls und die Umarmung der Blumen erzeugen eine Atmosphäre von Intimität und häuslicher Wärme. Gleichzeitig scheint die Frau in sich gekehrt und von einer gewissen Traurigkeit umgeben zu sein. Es könnte sich um eine Darstellung von mütterlicher Fürsorge oder einer Frau in einer Übergangsphase des Lebens handeln. Die Schaukelbewegung des Stuhls und das Wiegen eines Babys werden durch den Titel impliziert, obwohl kein Kind im Bild zu sehen ist. Die Abwesenheit des Kindes verstärkt vielleicht sogar die Melancholie der Darstellung, lässt sie aber gleichzeitig offener für Interpretationen.
Die Farbwahl und der Pinselstrich spielen eine wesentliche Rolle bei der Gesamtwirkung des Werks. Die kräftigen, kontrastreichen Farben und die expressive Malweise verleihen dem Bild eine emotionale Intensität. Die groben Pinselstriche verleihen der Oberfläche eine lebendige Textur und tragen zur Darstellung der inneren Gefühlswelt der Frau bei.