Cosmè Tura (Italian, Ferrara ca. 1433–1495 Ferrara) – Saint Louis of Toulouse Metropolitan Museum: part 4
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Metropolitan Museum: part 4 – Cosmè Tura (Italian, Ferrara ca. 1433–1495 Ferrara) - Saint Louis of Toulouse
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figur hält in ihrer rechten Hand einen Stab, der als Attribut kirchlicher Autorität zu verstehen ist. Die linke Hand ruht auf einer ebenfalls roten Stoffbahn, die wie ein Gürtel um die Hüfte drapiert ist. Diese rote Farbe wiederholt sich auch im Futter des Mantels und erzeugt so einen visuellen Akzent.
Der Hintergrund, obwohl golden und somit repräsentativ für Heiligkeit und Göttlichkeit, weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Die Vergoldung ist stellenweise abgeblättert, was dem Bild eine gewisse Patina verleiht und den Eindruck einer langen Nutzungsgeschichte erweckt. Diese Beschädigungen lenken die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht von der Hauptfigur ab, sondern tragen vielmehr zu ihrer Würde bei.
Die Darstellung wirkt trotz der detailreichen Gewänder und Accessoires insgesamt eher starr und wenig dynamisch. Die Pose ist frontal und symmetrisch, was einen Eindruck von Autorität und Unbeweglichkeit vermittelt. Der Gesichtsausdruck, geprägt von Ernsthaftigkeit und Kontemplation, deutet auf eine innere Tiefe hin.
Es könnte sich um eine Darstellung eines Heiligen handeln, der für seine Demut und seinen Glauben bekannt ist. Die Kombination aus prunkvoller Kleidung und dem ernsten Blick lässt vermuten, dass es sich um einen Mann handelt, der sowohl weltliche Macht als auch spirituelle Hingabe vereint. Der Zustand des Hintergrunds könnte zudem eine subtile Mahnung an die Vergänglichkeit irdischer Herrschaft sein, während die Figur selbst als ein Symbol ewiger Beständigkeit erscheint.