Goya (Spanish, Fuendetodos 1746–1828 Bordeaux) – Josefa de Castilla Portugal y van Asbrock de Garcini (1775–about 1850) Metropolitan Museum: part 4
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![Metropolitan Museum: part 4 - El Greco (Greek, Candia [Iráklion] 1540/41–1614 Toledo) - Portrait of a Cardinal, Probably Cardinal Don Fernando Niño de Guevara (1541–1609)](http://j5.galerix.ru/_EX/954139138/421015.webp)










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Die Frau sitzt auf einem orangefarbenen Kissen, dessen Farbton in Kontrast zum Weiß ihres Kleides steht. Ihr Kleid ist schlicht, aus heller, fast durchscheinender Stoff gefertigt, mit einem schmalen weißen Kragen, der eine gewisse Formgebung gibt. Die Darstellung wirkt geradezu nüchtern, was die Aufmerksamkeit auf die Gesichtszüge lenkt.
Das Gesicht der Frau ist von einer melancholischen Stimmung geprägt. Ihre Augen, von mittlerer Größe und leicht eingesunken, blicken uns unvermittelt entgegen. Die Miene ist weder freundlich noch feindselig, sondern eher nachdenklich, vielleicht sogar leicht traurig. Die langen, rötlich-goldenen Haare fallen ihr locker über die Schultern und rahmen ihr Gesicht ein. Sie sind nicht kunstvoll gestylt, sondern wirken natürlich und ungezwungen.
In ihrer Hand hält die Frau einen kleinen, zylindrischen Gegenstand, vermutlich eine Schreibfeder oder einen ähnlichen Stift. Diese Geste könnte auf ihre intellektuellen Interessen oder ihre Rolle als Schreiberin hindeuten. Sie könnte aber auch ein Symbol für die Vergänglichkeit der Zeit und die Flüchtigkeit des Lebens sein.
Der Pinselstrich ist locker und expressiv, wodurch dem Porträt eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit verliehen wird. Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei die Kontraste zwischen dem hellen Kleid, dem orangefarbenen Kissen und dem dunklen Hintergrund die Wirkung verstärken.
Es liegt eine gewisse Distanz in der Darstellung vor. Die Frau präsentiert sich nicht als stolze Adelige, sondern als eine nachdenkliche, vielleicht auch einsame Persönlichkeit. Der Blick des Betrachters wird durch die Einfachheit des Hintergrunds und die direkte Konfrontation mit den Augen der Frau gefesselt. Das Werk vermittelt den Eindruck einer intimen Momentaufnahme, die mehr über die innere Welt der Porträtierten als über ihren äußeren Status aussagt. Die subtile Melancholie und die zurückhaltende Darstellung verleihen dem Porträt eine zeitlose Qualität.