Girolamo Romanino – The Flagellation; (reverse) The Madonna of Mercy Metropolitan Museum: part 2
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Metropolitan Museum: part 2 – Girolamo Romanino - The Flagellation; (reverse) The Madonna of Mercy
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Um ihn herum versammelt sich eine Gruppe von Männern, die an der Geißelung beteiligt sind. Ihre Gesichter sind von unterschiedlichen Emotionen geprägt: einige zeigen sadistische Freude, andere wirken gelangweilt oder gleichgültig. Die Darstellung ihrer Gesichtszüge und Körperhaltungen vermittelt ein Gefühl von Brutalität und Gleichzeitigkeit von Machtmissbrauch und Resignation. Ein Mann hält eine Peitsche in der Hand, bereit für den nächsten Schlag, während ein anderer mit einem Speer droht.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten, was die Atmosphäre des Leidens und der Verzweiflung unterstreicht. Die dunklen Hintergründe verstärken die Dramatik der Szene und lenken den Fokus auf die zentralen Figuren. Das Licht fällt stark auf Jesus, wodurch seine Verletzungen betont werden und er als Opfer in den Vordergrund tritt.
Neben der direkten Darstellung des Leidens Christi lassen sich auch subtile Hinweise auf die menschliche Natur erkennen. Die unterschiedlichen Reaktionen der Männer rund um Jesus spiegeln ein breites Spektrum an moralischen Haltungen wider – von Grausamkeit bis hin zu passiver Akzeptanz. Dies wirft Fragen nach Schuld, Verantwortung und der Fähigkeit des Menschen zur Empathie auf.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, wobei die vertikale Linie des Pfeilers eine zentrale Achse bildet, um die sich die Figuren gruppieren. Die Anordnung der Gestalten erzeugt ein Gefühl von Bewegung und Dynamik, während gleichzeitig die statische Natur der Folterung betont wird. Insgesamt vermittelt das Werk einen eindringlichen Eindruck von Leid, Gewalt und den komplexen moralischen Fragen, die mit dem Thema des menschlichen Leidens verbunden sind.