Paul Gauguin – Two Tahitian Women Metropolitan Museum: part 2
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Metropolitan Museum: part 2 – Paul Gauguin - Two Tahitian Women
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Die zweite Frau, etwas rechts von der ersten, ist in ein blasses, blaues Gewand gehüllt, das locker über ihren Körper fällt. Sie hält eine weitere, längliche Schale, die etwas verdeckt ist, und ein Bündel von hellrosa Blüten. Auch ihr Blick ist ernst, jedoch leicht abgewandt. Eine Ohrringe, die an der linken Seite ihres Ohrs zu sehen ist, lenkt die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht.
Der Hintergrund ist in gedämpften Grüntönen gehalten und wirkt wie ein dichter Dschungel oder eine undurchsichtige Wand aus Laub. Ein Fleck goldenes Licht bricht durch die Blätter und lenkt den Blick auf die beiden Frauen. Die Farbgebung ist insgesamt warm und erdverbunden, dominiert von Gelb-, Grün- und Rottönen.
Die Darstellung der Frauen ist monumental und wirkt fast wie eine Statue. Die Gesichtszüge sind vereinfacht, die Körper grob modelliert. Es entsteht ein Eindruck von Stärke, Würde und einer gewissen Distanziertheit. Die Schalen, die sie tragen, könnten Opfergaben oder Darbringungen darstellen, was auf rituelle Konnotationen hindeutet.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Szene aus dem Alltag handelt, die jedoch durch die Monumentalität der Darstellung und die Wahl der Farben eine besondere Bedeutung erhält. Möglicherweise geht es um Themen wie Fruchtbarkeit, Opferbereitschaft oder die Darstellung einer fremden Kultur, die in ihrer Ursprünglichkeit und Unberührtheit bewahrt wird. Die leicht abgewandten Blicke der Frauen lassen zudem Raum für Interpretationen bezüglich ihrer Beziehung zueinander und ihrer inneren Gedankenwelt. Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch, trotz der starken Farben und der monumentalen Figuren.