Edgar Degas – Two Dancers Metropolitan Museum: part 2
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Metropolitan Museum: part 2 – Edgar Degas - Two Dancers
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Die eine Tänzerin befindet sich in der ersten Ebene, ihr Rücken ist dem Betrachter zugewandt. Sie scheint in Gedanken versunken zu sein, die Arme vor der Brust verschränkt. Die Pose wirkt nachdenklich und fast melancholisch. Die zweite Tänzerin, die sich etwas weiter hinten im Bild befindet, blickt mit leicht gesenktem Kopf zur Seite. Auch sie hat die Arme verschränkt, was eine Haltung der Erschöpfung oder des Nachdenkens andeutet.
Die Darstellung ist weniger auf eine detaillierte Wiedergabe der individuellen Gesichtszüge fokussiert, sondern eher auf die Wiedergabe der Körperhaltung und der Stimmung. Die Künstlerhand hat hier eine gewisse Skizzenhaftigkeit beibehalten, was dem Bild eine unmittelbare und spontane Atmosphäre verleiht. Die Linienführung ist fließend und dynamisch, was die Bewegung und die Energie des Tanzes impliziert, auch wenn die Figuren selbst gerade ruhen.
Ein subtiler Subtext könnte in der Darstellung der beiden Tänzerinnen liegen: Es ist möglich, die Zeichnung als ein Spiegelbild der Entbehrungen und der Anstrengungen hinter der Fassade des glamourösen Bühnenlebens zu interpretieren. Der Moment des Ausruhens, das Nachdenken, die fast gedrückte Stimmung könnten auf die Disziplin, die Übung und die Opfer, die für den Erfolg im Tanz erforderlich sind, hindeuten. Die Nähe der Figuren zueinander lässt auch eine gewisse Kameradschaft oder gegenseitige Unterstützung vermuten, die in diesem anstrengenden Beruf eine wichtige Rolle spielt. Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck der Konzentration auf Form und Komposition und lenkt den Blick auf die menschliche Gestalt und ihre Ausdruckskraft.